Begegnen, stärken, lernen

181004 GruppenfotoHannover, 04.10.2018. Elf Studierende aus Niedersachsen reisen im Kontext der Initiative "Begegnen, stärken, lernen" nach Syrien, um dort gebliebenen Menschen zu helfen.

Die elf Studierenden aus Göttingen und Hildesheim wollen klären, wie evangelische Schulen für Flüchtlingskinder aus Syrien unterstützt werden können.
"Neben der richtigen und wichtigen kirchlichen Hilfe für Geflüchtete in Deutschland wollen wir auch den Menschen helfen, die bewusst in Syrien geblieben sind. Sie versuchen in ihrer Heimat trotz Verfolgung und Gefahr zu überleben. Ihnen gilt das Signal, das wir mit dieser Reise senden: Wir sehen, wie schwer die Lage für euch vor Ort ist und stehen mit allen uns möglichen Mitteln an eurer Seite," sagt Landesbischof Ralf Meister, der die Studierenden am Flughafen in Hannover verabschiedet hat.

Die fünf Mitreisenden aus Göttingen studieren Lehramt Evangelische Religion. Die Mitreisenden der Universität Hildesheim studieren unter anderem Lehramt und Internationale Kommunikation und Übersetzen. "Diese Studierenden haben biographische Wurzeln in der Region und sprechen Arabisch", sagt Annette Lützel, die das Projekt von Seiten der Universität Hildesheim koordiniert. So könne leicht Kontakt zu Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern entstehen.

Die Studierenden reisen im Kontext der Initiative Begegnen, stärken, lernen – das Engagement der Landeskirche Hannovers in Syrien und im Libanon". Auch das Land Niedersachsen fördert die Reise.
Geplant ist die Reise als Auftakt. Wenn möglich, sollen im kommenden Jahr mehrmals Studierende aus Göttingen und Hildesheim für je zwei Wochen an den Schulen im Libanon helfen. Im Libanon leben ca. 1,5 Millionen geflüchtete Menschen aus Syrien in Flüchtlingslagern. Die National Evangelical Synod of Syria and Lebanon (NESSL) betreibt sechs Schulen für geflüchtete Kinder im Libanon.

Quelle: Website Landeskirche Hannover

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