Verleihung des Osnabrücker Inklusionspreises 2018

181101 Inklusionspreis OsnabrückOsnabrück, 02.11.2018. Mit dem Inklusionspreis werden jedes Jahr Projekte und Initiativen prämiert, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Fokus haben.

Der Preis wurde in den drei Kategorien "Arbeit", "Bildung" und "Freizeit" verliehen. 20 verschiedene Bewerberinnen und Bewerber meldeten ihre Projekte und Initiativen in diesem Jahr an. Damit wurde eine ähnlich hohe Beteiligung wie beim ersten Wettbewerb erreicht.

Pro Kategorie wurde ein Preisgeld in Höhe von 2.700 Euro unter den ersten drei Plätzen vergeben. Die ersten Plätze erhielten jeweils 1.500 Euro, die zweiten Plätze 800 Euro und die dritten Plätze 400 Euro.

Gewinner in der Kategorie Arbeit
Preisträger des ersten Preises der Kategorie "Arbeit" wurde die "Renzenbrink Technik, Haus, Hof und Garten GmbH", die in ihrem Team von elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drei schwerbehinderte Menschen beschäftigen und in ihrem Integrationsprojekt Menschen mit und ohne Behinderung zusammenführen.

Gewinner in der Kategorie Bildung
Den ersten Preis in der Kategorie "Bildung" erhielten das Gymnasium Bersenbrück und die Paul-Moor-Schule Bersenbrück. Ihr inklusiver Schulsanitätsdienst in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst Alfhausen bindet bereits in der Ausbildung behinderte und nicht-behinderte Schülerinnen und Schüler ein. Die Zusammenarbeit im gemischten Team führt bereits während der Schulzeit zu einem inklusiven Miteinander und der damit verbundenen Normalität über die Schulbesuchszeit hinaus.

Gewinner in der Kategorie Freizeit
Den ersten Preis in der Kategorie "Freizeit" erhielten die Berufsbildenden Schulen Melle, Abteilung Sozial- und Heilpädagogik für ihre Inklusionsdisko. Mehr als 100 Jugendliche und erwachsene Menschen zwischen 16 und 80 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung treffen in ihrer Freizeit in der Inklusionsdisko zusammen, um gemeinsam zu tanzen und zu feiern.

Der Schirmherr des Inklusionspreises, Landrat Michael Lübbersmann, zeichnete die Gewinner im Kreishaus aus und bedankte sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr Engagement. "Sie sind ein ganz tolles Vorbild für andere. Wenn jeder Mensch gleichberechtigt ist und akzeptiert wird, haben wir alle gewonnen", sagte Lübbersmann. Der Landrat wünschte sich, dass "der Funke von heute noch auf viele andere Arbeitgeber, Vereine, Verbände und auch Privatleute überspringt".

Hintergrund
Der Inklusionspreis ist Teil der 2016 im Kreistag beschlossenen "Leitlinien Inklusion". Darin werden unter dem Leitsatz "aktiv in allen Feldern des Lebens" die Handlungsfelder der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt. Die Kooperationspartner des diesjährigen Inklusionspreises waren die Neue Osnabrücker Zeitung, der Zoo Osnabrück und "LAUTER – Die Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück". Vertreter der Kooperationspartner sowie von Verwaltung und Politik bildeten auch die Jury, die die Preisträger auswählte.

Quelle: Website Landkreis Osnabrück


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