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Engagement mit Herzblut

Osnabrück. Für ihr großes Engagement bekommt die Osnabrückerin Ursel Schnieder den Weihbischof-Kettmann-Preis verliehen.

Foto: Gruppenbild mit Ursel Schneider

Viele Jahre lang organisierte eine Gruppe von Ehrenamtlichen unter der Leitung von Ursel Schnieder im Keller der Heilig-Kreuz-Gemeinde eine Kleiderkammer. Die Erlöse aus dem Verkauf flossen in die Russlandhilfe der Caritas. Ursel Schnieder hatet dieses Angebot im Jahr 2000 initiiert, mit Beginn der Corona-Pandemie musste die Kleiderkammer geschlossen werden. Für ihr unermüdliches Engagement in den rund 20 Jahren wurde die 85-Jährige jetzt mit dem Weihbischof-Kettmann-Preis ausgezeichnet. Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück verleiht diesen Preis an Menschen, die sich in besonderer Weise um Völkerverständigung und Versöhnung verdient gemacht haben.

"Durch dein Engagement in der Kleiderkammer hast du doppelt geholfen: Die Menschen im Stadtteil konnten hier gut erhaltene Kleidung zu kleinen Preisen kaufen und Hilfebedürftige in Russland profitierten durch die Erlöse", sagte  Ottmar Steffan, Fachreferent für Mittel- und Osteuropa beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück überreichte den Preis an Ursel Schnieder bei einer kleinen Feierstunde im Gemeindesaal der Heilig-Kreuz-Gemeinde. "Mit dem Geld wurde die Hauskrankenpflege in Marx an der Wolga und die Schulspei-sung in einem benachbarten Dorf unterstützt", erklärt Ottmar Steffan. Er dankte Ursel Schnieder und der gesamten Gruppe für ihren beharrlichen Einsatz, der jährlich eine größere vierstellige Summe in die Kassen der Russlandhilfe spülte.

Auch der Pfarrbeauftragte Achim Klein und Maria Lückmann aus dem pastoralen Team würdigten das Engagement von Ursel Schnieder und der gesamten Gruppe: "Mit eurem Einsatz habt ihr viel Leben ins Pfarrhaus gebracht. Die Kleiderkammer war einmal in der Woche geöffnet und für viele Menschen eine wichtige Anlaufstel-le", betonten sie. 

Ursel Schnieder überreichte Ottmar Steffan die Einnahmen aus den letzten Verkäufen: Gut 8.500 Euro gehen ein letztes Mal auf das Konto der Russlandhilfe.

Quelle: Website Caritas Osnabrück
Foto: Caritas Osnabrück