Weiter zum InhaltZur Hauptnavigation

Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" gestartet

Hannover. Der Wettbewerb "Gute Nachbarschaft 2022" sucht innovative Projekte für Integration und Teilhabe. Jetzt Fördermittel beantragen!

Foto: Straßenfest im Sommer

Der Wettbewerb findet im Rahmen der Modellförderung Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement statt. Gesucht werden innovative Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in städtischen und ländlichen Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen.

Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise und juristische Personen des privaten Rechts, deren Zweck vorrangig nicht auf eine wirtschaftliche Tätigkeit gerichtet ist (z.B. gGmbH, gUG) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern.

Was wird gefördert?

1. Auf- und Ausbau von Strukturen der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements, insbesondere

  • Aufbau bzw. Weiterentwicklung einer Anlaufstelle vor Ort mit „Kümmerer“-, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen,
  • Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfe und Partizipation,
  • Förderung von Kommunikation, Vernetzung und Kooperation durch den Auf- und Ausbau bzw. die Umsetzung geeigneter Kooperationsstrukturen mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Gemeinde,
  • Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Abbau von Konflikten und Stärkung der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier und Wohngebiet,
  • Lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen, bzw. Vermittlung zu Diensten und Angeboten,
  • Schaffung und Einrichtung von Räumen der Begegnung zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts,
  • Vorbereitung und Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der Wohnungsqualität, des Wohnumfeldes und des öffentlichen Raums einschließlich kriminalpräventiver Maßnahmen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Ansehens des Wohnquartiers und zur Öffentlichkeitsarbeit.

2. Bei Projekten, bei denen Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement bereits etabliert sind, sind insbesondere auch folgende Maßnahmen förderfähig:

  • Unterstützung von Freiwilligeninitiativen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Generationen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit der Gemeinwesenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort und in der Gesamtkommune,
  • Maßnahmen zur Bildung und Unterstützung ehrenamtlicher Trägerorganisationen für Mobilitätsangebote einschließlich investiver Maßnahmen
  • Maßnahmen nach Ziffer 1 zur Verstetigung der aufgebauten Strukturen.
  • Fördervoraussetzung für Projekte nach Ziffer 2 ist, dass ehrenamtliche oder professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit oder des Quartiersmanagements gemäß Ziffer 1 bereits etabliert sind.

Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Die Anmeldung bzw. Registrierung erfolgt über die Webseite: www.gwa-nds.de.

Der finanzielle Antrag erfolgt über die NBank. Direktlink: Nähere Informationen zum Finanzantrag auf der Website der NBank

Für weitere Informationen und zur Beratung für die Antragsstellung stehen die Ansprechpersonen in der Servicestelle der LAG gerne bereit.

Bewerbungsfrist

Anträge können bis zum 01. April 2022 gestellt werden. 

Hintergrund

Das Land Niedersachsen stellt im Jahr 2022 insgesamt 3 Millionen Euro für die Förderung zur Verfügung. Der Förderzeitraum beträgt drei Jahre. Die Förderhöhe liegt bei 60 000 Euro pro Jahr beziehungsweise 120 000 Euro pro Jahr bei mehreren Projekten pro Antragsteller. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt noch vor den Sommerferien durch eine unabhängige Jury.

Quelle: Pressemitteilung Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.