Im Rahmen des Projekts „Wandern Inklusive“ unternahm eine Gruppe von zehn Teilnehmenden einen gemeinsamen Ausflug in den Westpark Braunschweig. Ziel der Aktion war es, die Natur bewusst zu erleben – unabhängig von individuellen Einschränkungen. Gemeinsam ging es in den Wald, um zu entdecken, was dort wächst, krabbelt, flattert und singt.
Begleitet wurde die Gruppe von Francois Bao, einem Naturkenner mit besonderem Blick für Pilze, Pflanzen und Insekten. Mit viel Fachwissen und anschaulichen Erklärungen machte er die kleinen und großen Naturphänomene entlang des Weges sichtbar. Dabei standen das gemeinsame Erleben und der Austausch im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden entdeckten unter anderem die feinen Netze von Gespinstmotten, bunte Falter, Kröten, verschiedene Käferarten, Asseln und sogar wilde Beeren am Wegesrand. Besonders beeindruckend war der „Chicken of the Woods“ – ein leuchtend gelber Baumpilz, der an einem Stamm wuchs. Auch die unterschiedlich geformten und genutzten Blätter an Büschen und Bäumen sorgten für Staunen: Manche waren von Insekten durchlöchert, andere dienten als Brutstätte.
Bereichert wurde das Naturerlebnis durch die akustische Kulisse des Waldes. Eine Bachstelze begleitete die Gruppe zu Beginn des Spaziergangs, später waren der Zilpzalp und andere Singvögel zu hören. So wurde die Natur mit allen Sinnen erfahrbar.
Das Projekt „Wandern Inklusive“ zeigt, wie Teilhabe und Naturerlebnis zusammengehen. Der Ausflug war für alle Beteiligten ein gelungener Tag voller Entdeckungen, Begegnungen und Freude am gemeinsamen Unterwegssein – ein lebendiges Beispiel für gelebte Inklusion.
Quelle: Website Freiwilligenagentur Braunschweig
