Ein Wunsch aus dem Jugendforum 2024 wurde Wirklichkeit: In Osterholz-Scharmbeck entstand ein neuer Aufenthaltsort für Jugendliche – gestaltet und gebaut von Jugendlichen selbst. Im Projekt Jugend baut engagierten sich sieben Schülerinnen und Schüler aus vier weiterführenden Schulen, um überdachte Sitzmöglichkeiten für den städtischen Platz „Freiraum“ zu schaffen.
In der Planungsphase entwickelten die Jugendlichen gemeinsam mit der Stadt eigene Entwürfe und bauten ein Modell ihres Pavillons – eine greifbare Vision ihres Treffpunkts. Vom 25. bis 27. Juni 2025 setzten sie ihre Ideen in die Tat um: Unterstützt von der städtischen Jugendarbeit und fachlich begleitet von lokalen Unternehmen errichteten sie den Pavillon eigenhändig vor Ort.
Beteiligt waren unter anderem der Malerbetrieb Freese, die Firma KLT Elektro sowie der Martinshof. Besonders erfreulich: Eine Gruppe junger Menschen mit Beeinträchtigungen aus dem Berufsbildungsbereich des Martinshofs beteiligte sich an zwei Bautagen aktiv am Projekt – ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion. Auch die Firma Schrage unterstützte das Vorhaben mit einer Palettenspende für den Bau.
Gefördert wurde Jugend baut durch das Landesprogramm Zukunftsräume Niedersachsen und eingebunden in das Netzwerk der Engagierten Stadt Osterholz-Scharmbeck, das lebendige Kooperationen über Sektorgrenzen hinweg fördert. Die Koordinatorin der Engagierten Stadt, Neele Engel, begleitete das Projekt von Anfang an.
Aus dem Projekt entstand auch eine Zusammenarbeit mit der Freiraum-Initiative, einem Zusammenschluss von Akteuren aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, die den Platz gemeinsam weiterentwickeln möchten. Jugend baut brachte in diesem Zusammenhang eine junge Perspektive ein und leistete einen sichtbaren Beitrag zur Belebung des Ortes.
Quelle: Website Osterholz-Scharmbeck
