Bürgerstiftungen gehören zu den stärksten zivilgesellschaftlichen Erfolgsmodellen der vergangenen Jahrzehnte. Unabhängig organisiert, lokal verankert und offen für alle, bündeln sie das Engagement von Menschen, die mit Zeit, Geld oder Ideen ihre Region stärken möchten. Der neue „Report Bürgerstiftungen 2025“ liefert aktuelle Fakten und ordnet die Entwicklung der 435 Bürgerstiftungen in Deutschland ein. Mehr als 73 Prozent aller Stiftungen haben sich an der Befragung beteiligt.
Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, was seit 1996 erreicht wurde: 400.000 Engagierte, Stifterinnen und Stifter sowie Spenderinnen und Spender haben gemeinsam über eine Milliarde Euro mobilisiert. Das Stiftungskapital ist in den letzten zwei Jahren kräftig gewachsen und liegt nun bei 684 Millionen Euro. Insgesamt wurden seit Gründung der ersten Bürgerstiftungen 338 Millionen Euro für Projekte in Bildung, Umwelt, Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgeschüttet – 2024 allein waren es 33 Millionen Euro.
Deutlich wird auch die große regionale Breite: Bürgerstiftungen sind heute an 435 Orten aktiv, in jedem Bundesland außer dem Saarland. Nordrhein-Westfalen ist mit 120 Stiftungen Spitzenreiter. Ihre Arbeit orientiert sich flexibel an lokalem Bedarf – und zieht immer mehr Menschen an. Zu den bisher Engagierten zählen 100.000 Ehrenamtliche in Gremien und Projekten, 43.000 Stifterinnen und Stifter sowie 260.000 Spenderinnen und Spender.
Der Bericht zeigt zudem, wie vielfältig die Motivation der Engagierten ist – ob als Mentor, Vorstandsmitglied, Initiator von Stiftungsfonds oder Unterstützerin in lokalen Projekten. Wer selbst aktiv werden möchte, findet mit dem Bürgerstiftungsfinder schnell die passende Mitmach-Stiftung in der Nähe.
Quelle: Website Aktive Bürgerschaft
