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Sinn im Ehrenamt: Neue Studie zeigt, warum Passung entscheidend ist

Neustrelitz/Online. Online-Seminar zeigt, wie Organisationen Engagement passgenauer gestalten und Engagierte langfristig binden können.

Freiwilliges Engagement kann das persönliche Sinnerleben deutlich steigern – vorausgesetzt, Engagierte und Organisation passen gut zueinander. Das ist eine zentrale Erkenntnis der von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) geförderten Studie „Sinn im Ehrenamt“. Die Ergebnisse werden am 29. Januar von 15 bis 16.30 Uhr im Rahmen des Online-Formats #EngagiertGeforscht vorgestellt.

Die im Webinar präsentierten Erkenntnisse bieten insbesondere Organisationen und Engagement-fördernden Einrichtungen wertvolle Impulse. Sie können dabei helfen, eigene Werte, Ziele und Leitbilder zu reflektieren und die Selbstdarstellung zu schärfen. Freiwilligenagenturen wiederum erhalten Anhaltspunkte, um Engagierte zielgenauer zu vermitteln und passgenaue Engagementangebote zu entwickeln.

Im Rahmen des 90-minütigen Online-Seminars stellen Prof. Dr. Tatjana Schnell und Dr. Jane Hergert zentrale Ergebnisse der Studie vor und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden deren praktischen Nutzen. Das Angebot richtet sich vor allem an Akteurinnen und Akteure aus der Engagementpraxis, die wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen möchten, um Ehrenamt und freiwilliges Engagement in Deutschland nachhaltig zu stärken.

Durchgeführt wurde die Studie von einem Forschungsteam der Humanistischen Hochschule Berlin. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und in welchem Maß eine gute Passung zwischen engagierten Personen und Organisationen dazu beiträgt, dass Ehrenamtliche ihr Engagement als sinnvoll erleben, zufriedener sind und sich langfristiger einbringen. Untersucht wurde dies mithilfe des Konzepts des sogenannten „Person-Umwelt-Fit“.

Konkret analysierte das Forschungsteam, wie relevant Übereinstimmungen etwa in Persönlichkeitsmerkmalen, Interessen, Motiven, Organisationskultur oder Weltanschauung sind. Die Ergebnisse zeigen: Je besser diese Passung, desto höher ist nicht nur die Zufriedenheit auf beiden Seiten, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass Engagement als sinnstiftend erlebt wird und länger anhält.

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Quelle: Pressemitteilung DSEE