Das Erfolgsprogramm „Engagierte Stadt“ schlägt ein neues Kapitel auf: Nach elf Jahren Bundesförderung wird das Netzwerk zum 1. Juli 2026 als eigenständiger Verein unter dem Namen „Netzwerk Engagierte Stadt e.V.“ fortgeführt. Damit stärken die beteiligten Städte ihre Selbstorganisation und sichern die langfristige Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.
Das 2015 gestartete Bundesprogramm wurde gemeinsam von Bundesministerien, privaten Stiftungen, Unternehmen, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt getragen. Nach vier Förderphasen gilt das ursprüngliche Ziel als erreicht: In den mittlerweile 112 Engagierten Städten sind stabile Netzwerke entstanden, die Menschen zusammenbringen, ehrenamtliches Engagement fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort stärken.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stiftungen und Zivilgesellschaft würdigen die Vereinsgründung als wichtigen Meilenstein. Bundesbildungsministerin Karin Prien betont die Bedeutung des Engagements für Lebensqualität und demokratischen Zusammenhalt. Auch die beteiligten Partner sehen in der Eigenständigkeit des Netzwerks ein Zeichen für gewachsenes Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein und gemeinsame Gestaltungskraft.
Der neue Verein soll die entstandenen Strukturen dauerhaft sichern, den Austausch zwischen den Städten fördern und gemeinsame Lösungen für lokale Herausforderungen weiterentwickeln. Netzwerk-Bundessprecher Jochen Beuckers bezeichnet die Verstetigung als starkes Signal für die Zukunft einer nachhaltigen Engagementförderung in Deutschland.
Quelle: Engagierte Stadt
