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Niedersächsischer Verdienstorden für Martin Weller

Wolfsburg. Langjähriges ehrenamtliches Engagement für Kultur und Erinnerungskultur gewürdigt

Oberbürgermeister Dennis Weilmann (links) mit Martin Weller bei der Verdienstordenverleihung. Foto: Stadt Wolfsburg

Martin Weller ist im Scharoun Theater in Wolfsburg mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Dennis Weilmann überreichte die Auszeichnung im Beisein von Vertretenden aus Politik und Verwaltung sowie langjährigen Wegbegleitern.

Mit der Ehrung werden Wellers herausragende Verdienste um das kulturelle Leben in der Region und sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement gewürdigt. Seit 1988 gehört er zu den Gründungsmitgliedern der Neuen Konzertgesellschaft des Fördervereins für das Staatsorchester Braunschweig. Als Sprecher der AG Musik im Verein Braunschweigische Landschaft initiierte er zudem die beliebten Picknick-Konzerte, die seit 2017 Musik und regionale Kulturgeschichte an besonderen Orten miteinander verbinden.

Von 2021 bis 2024 war Martin Weller Präsident der Braunschweigischen Louis Spohr Gesellschaft. Zuvor hatte er maßgeblich an der Wiederbelebung des „Louis Spohr Musikpreises“ mitgewirkt. Ein besonderes Anliegen war ihm darüber hinaus die Erinnerungskultur: Die Konzertreihe „Memorial“ realisierte er 2008, 2013 und 2018 gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, der Stadt Braunschweig und dem Staatstheater.

„Unser gesellschaftliches Leben wäre ohne freiwilliges Engagement kaum denkbar. Viele Organisationen und Vereine leben vom Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger wie Martin Weller“, betonte Oberbürgermeister Dennis Weilmann in seiner Ansprache.

Der studierte Musikwissenschaftler und Kunsthistoriker war von 1998 bis 2004 Orchestermanager und anschließend bis 2023 Orchesterdirektor des Staatsorchesters Braunschweig. In dieser Zeit prägte er das künstlerische Profil des Orchesters entscheidend mit und etablierte Formate wie „Klassik im Park“ und „Pop Meets Classic“.

Quelle: Stadt Wolfsburg