14 Projekte aus ganz Niedersachsen werden im Rahmen des Wettbewerbs „Gute Nachbarschaft 2026“ gefördert. Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung stellt dafür rund 2,5 Millionen Euro bereit. Die ausgewählten Vorhaben laufen über die kommenden drei Jahre und zielen darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Menschen bei der aktiven Gestaltung ihrer Quartiere und Dörfer zu unterstützen.
Wirtschafts- und Bauminister Grant Hendrik Tonne betont: „Eine gute Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich begegnen und gemeinsam etwas bewegen.“ Die Projekte schaffen Orte der Begegnung, fördern Beteiligung und machen Städte und Gemeinden lebenswerter.
Die geförderten Projekte 2026
- Amal e. V. – Unser Hesepe – gemeinsam selbstwirksam gestalten (Bramsche)
- AWO Kreisverband Salzgitter-Wolfenbüttel – SUWI – Stadtteilladen im Suthwiesenviertel
- Diakonisches Werk Hannover gGmbH – Quartiersarbeit aktiv unterwegs im WeltRaum Auf der Horst (Garbsen)
- DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH – Gemeinsam in Obernkirchen
- Ev.-luth. Auferstehungskirche – ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst! (Bremervörde)
- Gemeinde Friedeburg – Gemeinsam aktiv in Friedeburg – Ideen leben, Zukunft gestalten.
- Gemeinde Neuenkirchen-Vörden – Das Miteinander in einem Dorfzentrum in Neuenkirchen-Vörden neu gestalten
- Gemeinde Rastdorf – voneinander lernen – miteinander handeln
- Kulturtreff Roderbruch – Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere – eine Nachbarschaft (Hannover)
- Sozialwerk Vinnhorst e. V. – Quartier 11 (Hannover)
- Stadt Göttingen – Wir für die Göttinger Quartiere
- Stadt Laatzen – Alt-Laatzen 2030+: Zusammen leben, lernen und gestalten
- Stadt Osnabrück – Aufbruch Eversburg – Wege aus der Armut – für eine gerechte Zukunft
- Stadt Seelze – Ecki – Das MitmachQuartier
Hintergrund
Der Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ unterstützt seit 2017 Projekte der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen im Wohnumfeld aufzubauen, das Miteinander zu stärken und Beteiligung vor Ort zu fördern. Seit 2021 ist die Förderung im Niedersächsischen Wohnraumfördergesetz verankert.
Die hohe Nachfrage zeigt die Bedeutung des Programms: Für die aktuelle Runde gingen 52 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von über zehn Millionen Euro ein. Dem standen rund 2,5 Millionen Euro Fördermittel gegenüber. Die deutliche Überzeichnung macht den weiterhin großen Bedarf an Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung in Niedersachsen sichtbar.
Quelle: Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement Niedersachsen
