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Zivilgesellschaft dauerhaft stärken

Berlin. Das BBE fordert verlässliche Förderung und bessere Bedingungen für Vereine, Initiativen und freiwillig Engagierte

Mit dem Positionspapier „Zivilgesellschaft stärken – jetzt!“ fordert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) Bund, Länder und Kommunen auf, die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement und zivilgesellschaftliche Organisationen zu verbessern. Nach Ansicht des Netzwerks sind stabile Strukturen wichtig, damit Engagement langfristig wirken und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann.

Ein zentraler Punkt ist eine verlässlichere und längerfristige Förderung. Neben einzelnen Projekten müssten auch Personal-, Koordinations- und Infrastrukturkosten berücksichtigt werden. Gerade kleinere Vereine und Initiativen sollen zudem von bürokratischen Anforderungen entlastet werden. Das BBE schlägt unter anderem mehrjährige Förderprogramme und kommunale Engagementfonds vor.

Gleichzeitig sollen mehr Räume entstehen, in denen Menschen sich begegnen, gemeinsam Ideen entwickeln und gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten können. Auch die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und öffentlichen Stellen soll gestärkt werden.

Das BBE fordert darüber hinaus ein Engagementfördergesetz, das die Unterstützung freiwilligen Engagements rechtlich absichert. Ein Demokratiefördergesetz soll Organisationen, die sich beispielsweise für Demokratie, politische Bildung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen, langfristig Planungssicherheit geben.

Das Positionspapier wird inzwischen von zahlreichen Organisationen unterstützt. Nach Angaben des BBE hatten sich bis Anfang Juli bereits 55 Organisationen und fünf Einzelmitglieder den Forderungen angeschlossen.

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Quelle: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagament