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Ehrenamt stärkt Erinnerungskultur in Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Mehr als 30 Ehrenamtliche tragen den Museumsbetrieb der historischen Samsonschule.

Historische Samsungschule Wolfenbüttel

Die Geschichte der jüdischen Samsonschule in Wolfenbüttel reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Heute ist sie wieder regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich: Samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr können Interessierte die Ausstellung besuchen. Möglich machen das mehr als 30 Ehrenamtliche aus der Wolfenbütteler Zivilgesellschaft.

Nach einem öffentlichen Aufruf hatte sich die Gruppe zusammengefunden, um gemeinsam mit der Kulturstadt Wolfenbüttel e. V. und der Moses-Mendelssohn-Stiftung die Aufsicht im Museum zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützen die Engagierten Gruppenführungen und Veranstaltungen im Emil-Berliner-Saal. Mehr als 400 Einzelbesuchende wurden inzwischen an den Wochenenden begrüßt.

Um dieses Engagement dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln, haben die Ehrenamtlichen Anfang September den „Freundes- und Förderkreis Samsonschule Wolfenbüttel e. V.“ gegründet. Den Vorsitz übernehmen Dr. Sabine Baumann und Tobias Arendt als Doppelspitze.

Der neue Verein will eng mit der Kulturstadt Wolfenbüttel, der Moses-Mendelssohn-Stiftung und weiteren Partnern zusammenarbeiten. Dabei geht es nicht allein darum, die Geschichte der Samsonschule zugänglich zu machen. Historische Aufarbeitung und aktuelle Demokratiearbeit sollen miteinander verbunden und neue Projekte entwickelt werden.

So wird aus einem zunächst ganz praktischen ehrenamtlichen Einsatz für verlässliche Öffnungszeiten eine dauerhafte bürgerschaftliche Initiative für Erinnerungskultur und Demokratie in Wolfenbüttel.

Quelle: Stadt Wolfenbüttel

Bildrechte: FDS gemeinnützige GmbH

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