An digitalen Kanälen führt im Ehrenamt kein Weg vorbei

191217 Digitalisierung EhrenamtOsnabrück, 17.12.2019. Die Digitalisierung macht vorm Ehrenamt nicht halt. Engagierte suchen im Internet, organisieren sich mit WhatsApp und posten ihre Erfahrungen.

Was für die meisten Zeitgenossen selbstverständlich ist, stellt manche Vereine und Organisationen vor große Herausforderungen: Was muss man tun, um im Internet gefunden zu werden, welche rechtlichen Fragen sind wichtig, in welchen sozialen Netzwerken sollte man sichtbar sein?

Auf Einladung des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück, der Katholischen Landvolkhochschule (KLVHS) Oesede, des Landkreises Osnabrück und des Vereins Rückenwind für Bürgerengagement e.V. diskutierten jetzt rund 60 ehren- und hauptamtliche Fachleute diese Fragen.

Viele Antworten ergeben sich von selbst, wenn die Vereine die Brille der Engagierten aufsetzen. Georg Staebner, Geschäftsführer der Internetplattform helpteers, machte das in seinem Impulsvortrag deutlich: "Die Unterstützenden haben vier Wünsche: Sie wollen die Möglichkeiten zum Engagement online finden. Die Erwartungen müssen konkret formuliert sein und das Engagement muss planbar sei." Der vierte Wunsch heißt "Selbstwirksamkeit: Wer hilft, will sehen, dass er etwas bewirkt. Zusammengefasst: "Ihr müsst nicht bitten, sondern bieten!"

Begegnung digital und face to face
Die Vorlage des Internetprofis nutzten Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück, Günter Sandfort, stellvertretender Caritasdirektor, Johannes Bus, Leiter der KLVHS, und Robert Ossenkopp, DiNa, um unter der Moderation von Peter Klösener für eine intensive Diskussion.

Anna Kebschull unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts für den Landkreis. Dabei biete die Digitalisierung für das Ehrenamt eine große Chance, sich leichter zu vernetzen und Engagement noch effektiver zu gestalten. Dazu braucht es manchmal Begleitung: "Wichtig ist, dass wir die Engagierten dort abholen, wo sie Unterstützung im Umgang mit der Digitalisierung benötigen." Entsprechend fördere der Landkreis die Entwicklung von digitalen Werkzeugen, um die Arbeit im Ehrenamt zu erleichtern. Dafür, so die Landrätin, sei es wichtig, die Vielfalt im Blick zu behalten und Unterstützung anzubieten, die möglichst alle Menschen erreicht: "Das gilt für die analoge Welt genauso wie für die digitale!"

Weiterlesen auf der Website der Caritas Osnabrück


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