Anerkennung für freiwillig geleistete Arbeit

191028 Ehrenamt BremenBremen, 28.10.2019. Über 42 Prozent aller Bremerinnen und Bremer sind ehrenamtlich aktiv. Der Bremer Senat verleiht zweimal im Jahr die Ehrenamtskarte an besonders Aktive.

"Eines der Hauptmotive für ehrenamtliches Engagement ist, dass die Menschen das soziale Leben in ihrer Stadt mitgestalten wollten", sagte Senatorin Stahmann. "Das ist ein sehr ermutigender Ausdruck für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt." Daneben solle ehrenamtliche Arbeit auch Spaß machen und sinnstiftend sein. "Das ist wichtig, wenn man Ehrenamtliche gewinnen will."

Zur offiziellen Herbst-Übergabe der Ehrenamtskarten hat Sozialsenatorin Anja Stahmann im Oktober im Klimahaus Bremerhaven 13 Ehrenamtliche und ihre Gäste begrüßt – stellvertretend für 103 Personen, denen die Karte in dieser Runde bewilligt wurde. Für 48 von ihnen handelt es sich um eine Verlängerung einer bestehenden Karte, die für jeweils drei Jahre gültig ist.

"Sie gehören zu den 3.300 Inhaberinnen und Inhabern der Ehrenamtskarte in Bremen", sagte Senatorin Stahmann. Dabei seien nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2014 fast 90 Mal so viele Menschen in Bremen in der einen oder anderen Form ehrenamtlich aktiv, nämlich rund 250.000. "Ich kann nur an alle appellieren, sich die Karte ausstellen zu lassen, sofern Sie die Bedingungen erfüllen."

Ehrenamtliche engagierten sich in Bremen und Bremerhaven unter anderem im Tierheim, bei der Bahnhofsmission Bremen, Bremer Rat für Integration, Bremer Tafel e. V., Bremer Heimstiftung, in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen, bei den Freiwilligen Feuerwehren oder dem Technischen Hilfswerk, in Museen, im Umweltbereich, in der Flüchtlingsarbeit und auch in vielen Sportvereinen – und damit sind noch längst nicht alle Einsatzfelder genannt.

Einen besonderen Dank richtete die Senatorin an die rund 1.900 Einrichtungen, die die Ehrenamtskarte mit ihren Vergünstigungen unterstützen: "Auch das ist ehrenamtliches Engagement, das unsere Anerkennung verdient."Sie berechtigt zu vergünstigtem Eintritt zu vielen Einrichtungen in Bremen und Niedersachsen.

Voraussetzung sind mindestens fünf Stunden ehrenamtliches Engagement pro Woche seit drei Jahren, für die maximal eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. Die jeweilige Einrichtung muss das bescheinigen. Das Sozialressort prüft die Angaben auf Plausibilität und stellt die Karte aus. Zwei Mal jährlich, jeweils im Frühjahr und im Herbst, werden die Karten ausgegeben.

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Quelle: Website Senat Bremen
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