Justizminister übergibt Niedersächsischen Verdienstorden am Bande an Willi-Bernhard Albers

nds_logoHaren/Ems, 10.01.2013. Der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann hat heute (10.01.2013) in Haren den Niedersächsischen Verdienstorden am Bande an Willi-Bernhard Albers übergeben. Albers war zuletzt Landesverbandsvorsitzender im Verband Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter (VNSB) und Vorsitzender der AG Justiz-Fachgewerkschaften.

HAREN/EMS. Der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann hat heute (10.01.2013) in Haren den Niedersächsischen Verdienstorden am Bande an Willi-Bernhard Albers übergeben. Albers war zuletzt Landesverbandsvorsitzender im Verband Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter (VNSB) und Vorsitzender der AG Justiz-Fachgewerkschaften.

"Der Niedersächsische Verdienstorden am Bande, den ich dir heute überreichen darf, ist eine hohe Würdigung in der niedersächsischen Landespolitik, mit der Personen ausgezeichnet werden, die sich in besonders vorbildlicher Weise und mit hohem persönlichen Einsatz um das Gemeinwesen verdient gemacht haben. Es ist mir eine große Freude, dir heute diesen Niedersächsischen Verdienstorden verleihen zu dürfen. In all deinen ehrenamtlichen und verbandspolitischen Ämtern hast du dich mit Tatkraft, Sachkenntnis und Gemeinsinn in hervorragender Weise für die Belange der Menschen, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Justizvollzugs, der Justiz und der Verbände eingesetzt", sagte Busemann in seiner feierlichen Ansprache.

Willi-Bernhard Albers war ab 1996 verbandspolitisch als Stellvertretender Vorsitzender im Verband Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter tätig, zu dessen Vorsitzenden er im Dezember 2006 gewählt worden ist. Dort hat er sich vorbildlich für die Belange der Bediensteten im Justizvollzug eingebracht. Über dieses Engagement ist er ab 2002 im Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD) als Mitglied in den Bundesvorstand berufen worden, in dem er bis heute tätig ist.

Er war, und das ist ein weiterer besonderer Verdienst, Mitinitiator, Mitbegründer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen Justizfachverbände (AG Justiz). Auch nach Eintritt in den Ruhestand ist er deren Vorsitzender geblieben. Dieser Zusammenschluss von Vereinigungen und Verbänden der niedersächsischen Justiz ist bundesweit einmalig. Die AG Justiz repräsentiert alle Berufssparten der niedersächsischen Justiz. In all diesen verbandspolitischen Ämtern hatte er stets den Blick für das Machbare. Lösungsorientiertes Denken, ausgleichende und schlichtende Positionen standen dabei im Vordergrund. Nie hat er egoistisch in eigener Sache gekämpft. Vielmehr hat er die Anliegen der Allgemeinheit und der Kolleginnen und Kollegen unter Zurückstellung von eigenen Interessen vertreten.

In der Position des Vorsitzenden des VNSB und der AG Justiz war er bestrebt, mit allen politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen. Es war ihm stets wichtig, Anliegen mit dem Justizministerium abzusprechen. Durch diese vertrauensvolle Zusammenarbeit war es möglich, viele wichtige Erfolge zu erringen. Der VNSB mit ihm an der Spitze hat sich darüber hinaus auch erfolgreich für die Beibehaltung der besonderen Altersgrenze im Justizvollzugsdienst eingesetzt. In zahlreichen Gesprächen mit Abgeordneten des Landtags, den Fraktionsvorsitzenden aller Parteien, mit Ministerinnen und Ministern und auch mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten wurden die Belange der unterschiedlichen Gruppen nachdrücklich, aber auch mit Augenmaß vertreten.

"Ich danke dir im Namen des Landes Niedersachsen und wünsche dir und deiner Frau alles Gute, vor allem aber Gesundheit und Schaffenskraft für die hoffentlich vielen Jahre, die vor euch liegen", so Busemann abschließend.

Pressemeldung des Niedersächsischen Justizministeriums

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