Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen stellt beispielhafte Niedersächsische Inklusions-Initiativen vor

nds_logoHannover, 29.01.2013. Auf seinem Neujahrsempfang präsentierte der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen beispielhafte Inklusions-Initiativen aus Niedersachsen. Auf Einladung von Karl Finke trafen sich fast einhundert behinderte Menschen, Vertreter von Selbsthilfegruppen sowie Sozialverbänden im Klecks-Theater in Hannover.

Auf seinem Neujahrsempfang präsentierte der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen beispielhafte Inklusions-Initiativen aus Niedersachsen. Auf Einladung von Karl Finke trafen sich fast einhundert behinderte Menschen, Vertreter von Selbsthilfegruppen sowie Sozialverbänden im Klecks-Theater in Hannover. "Es reicht nicht nur, selbstbestimmte Teilhabe zu wollen und zu wagen", so Karl Finke. "Wir brauchen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft auch professionelle Unterstützung und einen langen Atem", führte Karl Finke weiter aus.

Unter der Leitung des Theaterpädagogen Mathias Bittner wurde von Beschäftigten der Pestalozzi Werkstadt Großburgwedel ein Mitmachstück aufgeführt. Außerdem stellte Kai Schröder, Behindertensportverband Niedersachsen, das Sport- und Freizeitinklusionsprojekt LinaS aus Lingen vor.

Weitere erfolgreiche Inklusionsinitiativen erläuterten Michael Schumann von der Lebenshilfe Braunschweig zum Thema Arbeitsmarkt und Judith Hoffmann, Diakonie Himmelsthür zum Thema "Inklusives Wohnen". Ulrike Ernst, Volkshochschule Hannover, referierte über "Leichte Sprache". Abschließend gab Viola Lies, Naturfreunde Jugend Hannover e.V., einen Überblick über neue erlebnispädagogische Inklusionsprojekte.

"Traut Euch und engagiert Euch vor Ort als Experten in eigener Sache", forderte Karl Finke zum Abschluss der Veranstaltung alle behinderten Menschen in Niedersachsen auf. "Die jetzt anstehende Gestaltungsmöglichkeit und Umsetzung der Aktionspläne zur Inklusion ist eine historische Chance, die es zu nutzen gilt", stellte Karl Finke klar.

Presseinformationen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration.

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