Regierungsbericht zum bürgerschaftlichen Engagement soll Mitte 2009 kommen

2217_KTBerlin, 12.06.2008. Das Bundesfamilienministerium hat das Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) damit beauftragt, zur Wirkung des bürgerschaftlichen Engagements einen Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des Zivilengagements zu erstellen.

Im Zentrum des Projekts steht die Erstellung eines Berichts zur Lage und den Perspektiven des Zivilengagements in Deutschland. Der Bericht hat drei Ziele. Zum ersten soll er den Ist-Zustand bilanzieren, zweitens künftige Aufgabenfelder und Entwicklungstrends des Zivilengagements benennen. Drittens sollen Handlungsempfehlungen für die Politik entstehen: Wie lassen sich die Rahmenbedingungen für Engagement verbessern?

Der Bericht will u.a. folgende Fragen klären:

  • Welchen Beitrag kann ziviles Engagement unter den Bedingungen des demographischen Wandels und den Veränderungen in den Familien leisten?
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen bieten zunehmend Dienstleistungen an. Schwächt dies das ehrenamtliche Engagement der Bürger?
  • Verschwinden zunehmend die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und Engagement und wenn ja, welche Folgen hat das?
  • Entwickeln sich neben traditionellen Feldern des Engagements neue Bereiche, zum Beispiel in der Pflege, Betreuung, bei der Vermittlung gesunder Lebensweisen?

Erste Ergebnisse sollen im Frühsommer 2009 vorliegen. Im Herbst 2009 wird auf einer internationalen wissenschaftlichen Tagung eine Agenda zur künftigen Forschung zum Zivilengagement vorgestellt und diskutiert. Die Projektleitung hat Dr. Eckhard Priller.

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