Anerkennung für 150 jugendliche Ehrenamtliche

Hannover, 28.06.2008. Stellvertretend für die 50.000 engagierten JugendleiterInnen lud Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) 150 ehrenamtlich aktive Jugendliche aus ganz Niedersachsen zum Sommerfest ins Gästehaus der Landesregierung nach Hannover ein.

In seiner Rede dankte der Ministerpräsident den anwesenden Jugendlichen für ihren großen Einsatz und sprach ihnen seine Anerkennung für ihr Engagement aus. Ehrenamtliches Engagement sei für eine Gesellschaft von hoher Bedeutung und verdiene Unterstützung. Gerade auch im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen fördere die Jugendarbeit ein friedliches Zusammenleben aller. Besonders stolz könne man darauf sein, dass es in Niedersachsen die meisten Juleica-Inhaber-innen gebe.

Wulff rief die Jugendlichen dazu auf, den Anlass zu nutzen, ihre Wünsche und Sorgen in die Gespräche mit den anwesenden Politikern einzubringen. Neben dem Ministerpräsidenten Christian Wulff standen die Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Mechthild Ross-Luttmann, Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann, der Minister für Inneres, Sport und Integration, Uwe Schünemann, und der Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Hans-Heinrich Ehlen sowie die jugendpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen CDU - Ansgar Focke, SPD - Marcus Bosse (Stellvertretung), FDP - Björn Försterling, Bündnis90/Die Grünen - Miriam Staudte und Die Linke - Viktor Perli, für die Fragen und Anregungen der Jugendlichen zur Verfügung. Diese forderten u.a. die Abschaffung der Studiengebühren, die Sicherung der Rahmenbedingungen für Jugendarbeit und ein klares Bekenntnis der Politik zur Jugend und ihrer Arbeit ein.

Der Vorstandssprecher des Landesjugendrings Martin Richter, betonte die Bedeutung der Jugendarbeit für die zukünftige Gesellschaft. Es sei ausdrücklich zu begrüßen, dass die Politik ein stärkeres Augenmerk auf die Förderung von Kindern und Familien lenke, dabei dürfe jedoch die Jugend nicht vergessen werden. Zu einer umfassenden und nachhaltigeren Familienpolitik gehöre auch die Jugendarbeit. "Politik und Gesellschaft haben eine Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation: Gemeinsam müssen wir Jugendlichen die Möglichkeiten geben, sich zu beteiligen, sich selbst auszuprobieren, so dass sie sich bestmöglich zu verantwortungsbewussten, eigenständigen und ideenreichen Erwachsenen entwickeln können" so Richter.

Für den kulturellen Rahmen sorgten erneut die Absolventinnen des FSJ Kultur. Nach einer energiegeladenen Diabolo-Darbietung von Benjamin Müller begeisterten im Verlauf der Veranstaltung die Stabmanipulation von Jonas Rother sowie eine Kostüm- und Theaterperformance zum Thema "Über.Lebens.Welten". Abgerundet wurde das Programm mit einer klangvollen Percussions-Show.

Die Veranstaltung wurde von der Staatskanzlei und dem Landesjugendring gemeinsam koordiniert und von einem einfallsreichen Moderationsteam, bestehend aus Wencke Breyer und Volker J. Walpuski von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen, lebendig begleitet.

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