Was Engagement fördert und wo es hakt

Logo Stiftung Aktive BürgerschaftBerlin, 28.03.2018. Wir wäre das: Ein Prozent der Einkommenssteuer per Steuererklärung an eine gemeinnützige Organisation eigener Wahl, statt alles dem Staat zu geben?

Nach Berechnungen der "Stiftung Aktive Bürgerschaft" würde das gemeinnützigen Vereinen und Stiftungen in Deutschland jedes Jahr mindestens 1 Milliarde Euro zusätzliche Finanzierung bringen. Unbürokratisch, ohne unübersichtliche Fördertöpfe, komplizierte Antragsverfahren und einengende Zweckbindung.

Für dieses in Osteuropa seit Langem gut funktionierende Modell warb Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft, beim Forum Aktive Bürgerschaft 2018 am 23. März 2018 in der DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin.

Teilnehmer waren 200 Vertreter gemeinnütziger Organisationen und Förderer bürgerschaftlichen Engagements, Politiker und Wissenschaftler. Mit der Veranstaltung wolle die Stiftung Aktive Bürgerschaft ein Forum für den Dialog über die Förderung bürgerschaftlichen Engagements bieten, so Werner Böhnke, Stiftungsratsvorsitzender der Aktiven Bürgerschaft, in seiner Begrüßung.

"Wenn der Staat bürgerschaftliches Engagement nachhaltig fördern will, muss nicht nur an Detailverbesserung gearbeitet werden, sondern dann muss auch an den großen Schrauben der Engagementförderung gedreht werden," so Nährlich.

Dr. Anna Christmann, MdB und fachpolitische Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: "Die 1%-Regel und eine Stärkung des Service-Learnings an Hochschulen sind spannende Vorschläge, wie wir eine verlässliche finanzielle Basis und eine neue Dynamik für bürgerschaftliches Engagement erreichen können."

Weiterlesen: Website Aktive Bürgerschaft

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