Johanniter-Schule international erfolgreich

Berlin, 22.07.2005. Im Rahmen des Förderpreises der Robert Bosch Stiftung für deutsch-russisches Bürgerengagement wurde der Johanniter-Schule Hannover gemeinsam mit dem Territorialen Zentrum für Katastrophenmedizin Perm (Ural) eine Ehrenurkunde verliehen.

Das Projekt "Fürs Leben lernen", ein eigens für die russischen Partner erstelltes Lehrbuch für die Erste Hilfe, steht stellvertretend für die Anerkennung der über zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen der Johanniter-Schule und der Rettungsschule in Perm. Seine Realisierung mit Hilfe des Ausbildungs-Know-Hows der Johanniter haben sich die Leiter der Rettungsschule in Perm als nächstes Ziel gesetzt.

1193_LTZwischen Niedersachsen und dem Gebiet Perm besteht seit Anfang der 90iger Jahre ein Partnerschaftsabkommen. In diesem Zusammenhang hat sich seit 1995 ein intensiver Kontakt zwischen Ärzten aus Russland und der Johanniter-Schule Hannover/Ronnenberg entwickelt, der zu dem kontinuierlichen Auf- und Ausbau des mittlerweile in Russland führenden Zentrums der Katastrophenschutzmedizin geführt hat. Die Johanniter-Schule unterstützt dabei unter anderem die russischen Kollegen bei der Qualifikation von Multiplikatoren für Erste Hilfe- und Rettungsdienstausbildung. Perm zählt in Russland als besonders von Großschadensfällen gefährdetes Gebiet. Industrieunfälle in Chemiefirmen, aber auch Verkehrsunfälle, Erdbeben, Überschwemmungen und Orkane bedrohen hier die Bevölkerung. Das Territoriale Zentrum für Katastrophenmedizin gehört zu den langfristigsten Projekten im Rahmen der Regionspartnerschaftsinitiative. Es besitzt in der Qualität der Ausbildung ebenso wie in der Ausstattung der Institution trotz geringer finanzieller Mittel westeuropäischen Standard. Eine Bestätigung des hohen Niveaus der deutsch-russischen Ausbildung erhielten die Permer unlängst auf der Fachmesse INTERSCHUTZ beim Bundeswettkampf der Johanniter- Unfall-Hilfe, wo ihnen die erzielte Punktzahl einen hervorragenden dritten Platz bescheinigte.

Die Ausschreibung des Förderpreises der Robert-Bosch-Stiftung für Bürgerengagement zwischen Russland und Deutschland erfolgt seit 2000 durch das 1993 gegründete deutschrussische Forum mit Sitz in Bonn. Die Initiative fördert unmittelbar gemeinnützige Zwecke mit dem Ziele der Völkerverständigung. Mit der Verleihung von Förderprämien und Ehrenurkunden möchte das deutsch-russische Forum Aktivitäten im Rahmen von Städtepartnerschaften und regionalen Kooperationen öffentlich würdigen und unterstützen. Der zum vierten Mal ausgelobte Preis wurde am 23. Juni 2005 in der russischen Botschaft in Berlin verliehen.

Weitere Informationen: www.johanniterschule.de / www.deutsch-russisches-forum.de

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