Würdigung fürs Ehrenamt

190102 Bürgerempfang BremenBremen, 02.01.2019. Schon zum 14. Mal fand im Dezember der große Senatsempfang "Bremen sagt Danke" statt, zu dem über 300 ehrenamtlich engagierte Bürger/innen in die Obere Rathaushalle eingeladen waren.

Innensenator Ulrich Mäurer und Staatsrat Jan Fries aus dem Sozialressort begrüßten die Gäste aus rund 70 Einrichtungen und Gruppen. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der vielen Freiwilligen, die sich in den Einrichtungen der großen Wohlfahrtsverbände wie AWO, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, dem Diakonischen Werk und den Kirchen engagieren.

Ob in Pflegeheimen oder Stadtteilzentren, dem Frauenzimmer für Obdachlose oder der Bereitschaft Sanitätsdienst und Rettungsdienst: die breite Palette an Hilfsangeboten wird oft nur durch die Arbeit der Ehrenamtlichen ermöglicht bzw. von diesen ergänzt. Vertreten waren auch die Mütterzentren und Mehrgenerationenhäuser sowie zahlreiche Initiativen, die beim Netzwerk Selbsthilfe, der Freiwilligen-Agentur oder beim Paritätischen organisiert sind.

Der internationale Tag des Ehrenamts am 5.12. ist ein guter Anlass, sich alljährlich bei den unzähligen freiwillig Engagierten im Land Bremen zu bedanken. Denn rund 43 % der Bevölkerung in Bremen sind ehrenamtlich aktiv. Sie engagieren sich, weil sie die Gesellschaft mitgestalten wollen und Freude im Umgang mit anderen Menschen haben.

"Häufig ist Ehrenamt fast unsichtbar, aber immer eine tragende Säule in Vereinen, in Initiativen, in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen, ich möchte sagen: Sie sind Alltagsheldinnen und Alltagshelden!", bedankte sich Staatsrat Fries in seiner Begrüßung bei den Ehrenamtlichen.

Das Referat Bürgerengagement bei der Senatorin für Soziales der Freien Hansestadt Bremen veranstaltet seit 1998 jedes Jahr zusammen mit dem Weser-Kurier die Aktion "Spendenaktion Weihnachtshilfe". Die diesjährige Aktion hat am 01.09.2018 begonnen, Einsendeschluss für die Anträge war der 31.10.2018. Gespendet werden kann das ganze Jahr.

"Jeder Antrag ist individuell und immer geht es darum, was brauchen die Kinder. Wir erfahren viel über die Familien und können bei Bedarf auch an andere Stellen weitervermitteln bzw. beraten", so Frau Biricik. Besonders hilfreich ist, dass beim Mütter- und Familienzentrum Huchting ein vielsprachiges Team arbeitet, die Mitarbeiterinnen können die Familien auf Englisch, Türkisch, Arabisch, Farsi und weiteren Sprachen beraten.

(Textauszug)

Quelle: Website Bürgerengagement Bremen

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