Bericht über einen guten Weg in den Beruf

200304 Grafik Alltagshelden gesuchtOsnabrück 04.03.2021. Der Freiwilligendienst beim Bistum Osnabrück wird durch Bildungsseminare begleitet, in denen sich die FSJler über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen austauschen können.

"Eigentlich", sagt Markus Schmidt, "habe ich es meinen kleinen Cousins und Cousinen zu verdanken, dass ich Erzieher geworden bin." Er sagt das mit einem Lächeln, denn Erzieher zu sein, das ist sein Traumjob. Trotzdem: "Als Abiturient wusste ich nicht so richtig, was ich eigentlich mal machen möchte. Aber mit den Kleinen in unserer Familie habe ich mich immer viel und gerne beschäftigt. Da dachte ich mir: Vielleicht ist die Arbeit im Kindergarten ja was für dich."

Unterstützt wurde der 26-Jährige während seiner Ausbildung durch ein Stipendium vom Bistum Osnabrück und dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück. Voraussetzung für ein solches Stipendium ist ein Freiwilligendienst beim Bistum, also ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD). Dafür muss man kein Mitglied der Kirche sein.

Markus Schmidt hat seinen BFD ein Jahr in der Kita St. Martinus in Bramsche, seiner Heimatgemeinde, absolviert. "Da habe ich gemerkt: Das ist wirklich etwas für dich, das möchtest du machen", erinnert er sich. "Bei einem Seminar wurde das Freiwilligenstipendium von Bistum und Caritas vorgestellt", sagt Markus Schmidt. "Ich hab´s dann einfach versucht und mich beworben." Und das mit Erfolg. Er gehörte im Herbst 2014 mit 19 anderen jungen Menschen zu den ersten Geförderten durch das neu eingerichtete Stipendium.

Seitdem sind jedes Jahr 20 junge Studierende oder Auszubildende aus verschiedenen Studiengängen und Berufsfeldern neu aufgenommen worden. Sie erhalten monatlich 150 Euro (Ausbildung) bzw. 300 Euro (Studium) über drei Jahre als Unterstützung. "Das war natürlich eine finanzielle Erleichterung", so der Erzieher, der damals seine Ausbildung an der Evangelischen Fach-schule Osnabrück am Schölerberg begann.

"Noch mehr habe ich persönlich von der ideellen Förderung profitiert." Begleitet wird das Stipendium nämlich durch einen engen Austausch mit einer Ansprechperson von der Arbeitsstelle Freiwilligendienste beim Bistum Osnabrück sowie verschiedene Bildungsseminare. "Wir haben ein offenes Ohr für die Stipendiaten, vermitteln Praktika, unterstützen bei Krisen, geben Rat", erläutert die Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste, Ann-Cathrin Röttger. "Auch für die Einrichtungen, in denen unsere Stipendiaten Praktika machen, sind wir Ansprechpartner." Markus Schmidt hat diesen Austausch ebenso wie das Miteinander mit anderen Geförderten während der Seminare als große Bereicherung erlebt.

Direktlink: Mehr Infos zum Freiwilligenstipendium

Kontakt
Ann-Cathrin Röttger
Leiterin Arbeitsstelle Freiwilligendienste
beim Bistum Osnabrück
Tel. 0541/318 235,
E-Mail: a.roettger@ bistum-os.de

Quelle: Website Caritas Osnabrück




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