Ideen für die Zukunft gefunden

190628 IdeenpreisHannover, 28.06.2019. Die Gesellschaft ändert sich und bringt neue Herausforderungen. AWO und Diakonisches Werk hatten den "Ideenpreis" ausgeschrieben, um nach neuen Lösungen zu suchen.

Unsere Gesellschaft verändert sich ständig, genau wie die Herausforderungen in den sozialen Arbeitsbereichen. Um diese Herausforderungen zu meistern, müssen neue Wege gefunden, Strukturen aufgebrochen und Innovationen gefördert werden. Das Diakonische Werk hat mit der AWO einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, um innovative Ideen zu fördern.

Die Jury war von gleich zwei Projekten so überzeugt, dass beide den ersten Platz des Innovationswettbewerbs erhielten:

Dorfschwester 2.0
Das Projekt "Dorfschwester 2.0" der Agaplesion gAG will alten Menschen im ländlichen Raum eine Pflegekraft zur Seite stellen, die in die Häuser geht und vor Ort die Patienten berät und unterstützt. Außerdem soll durch sie der Einsatz von Telemedizin vermittelt und die Termine koordiniert werden. So soll der lückenhaften medizinischen Versorgung auf dem Land entgegengewirkt werden.

Familie üben
Das zweite ausgezeichnete Projekt will den Ansatz der stationären Jugendhilfe auf den Kopf stellen: Anstatt Kinder aus überforderten Familien herauszuholen und sie in Jugendhilfeeinrichtungen unterzubringen, will das Team des Elisabethstifts in Salzgitter der ganzen Familie helfen. Nach dem Leitspruch von Maria Montessori: "Hilf mir es selbst zu tun", sollen pädagogische Fachkräfte in die betroffenen Familien gehen und sie dort nach Bedarf ganzheitlich betreuen und mit ihnen gemeinsam "Familie üben". Die Pädagog*innen können so vor Ort und direkt in den erforderlichen Situationen helfen oder eingreifen. So sollen Trennungstraumata verhindert und pädagogische Kompetenzen an die Eltern vermittelt werden, die der Familie auf lange Sicht helfen ihre Schwierigkeiten zu überwinden. Auf der andren Seite soll dieser innovative und erfolgsversprechende Ansatz motivierte Fachkräfte anziehen und zudem auch noch die Kosten für die Träger senken.

Im nächsten Schritt erhalten nun beide Projekte zehn Monate lang Unterstützung von Experten und Mentoren, die dabei helfen, die Ideen bis zur Umsetzungsreife weiterzuentwickeln und einen Businessplan aufzustellen.

Quelle: Website Diakonie in Niedersachsen

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