Rückblick: BarCamp Engagiertes Land

210615 Screenshot Digitales DorfNeustrelitz / Internet, 16.06.2021. Das 1. Digitale Barcamp der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und der BBE hatte mehr als 200 Teilnehmende mit vielen guten Ideen.

Über 200 Teilnehmer:innen, 23 Sessions und viele tolle Beispiele, wie Engagement auf dem Land gelingen kann. Da wurde es manchmal ganz schön eng im digitalen Dorf des BarCamps "Engagiertes Land", das BBE und DSEE im April 2021 gemeinsam veranstaltet hatten.

Die Teilnehmenden erhielten auf der eigens eingerichteten Plattform jeweils einen "Avatar" mittels dessen sie mit den Avataren anderer Teilnehmenden Kontakt schon vor den sogenannten "Sessions" aufnehmen konnten.

Die Sessions fanden in in einer digitalen Kneipe, Scheune oder Dorfladen statt. Dort stellten Engagierte ihre Projekte vor und diskutierten mit anderen, wie sie sich weiterentwickeln, transferieren oder sich weitere Mitstreitende gewinnen lassen.
Dadurch wurde insgesamt nicht nur die Vielfalt des Engagements auf dem Land deutlich. Es zeigte sich auch, was die Engagierten auf dem Land umtreibt. Drei Schwerpunkte haben sich dabei herausgestellt:

1. Digitalisierung
Ob eine App, mit der Gleichgesinnte zusammenfinden, die Online-Tools, mit der sich die Vereinsverwaltung einfacher organisieren lässt oder der digitale Dorffunk, mit dem vor Ort Neuigkeiten verbreitet werden: So vielfältig die Möglichkeiten digitaler Instrumente, so zahlreich sind auch die Herausforderungen: Welche Tools sind die besten? Wie kann ich noch mehr Nutzer:innen von meiner App begeistern? Das sind nur einige der Fragen, die gestellt wurden. Viele haben sich auf den Weg gemacht, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Jetzt gilt es die Fragen zu beantworten, die auf diesem Weg aufkommen.

2. Beteiligung
Es gibt fast immer Engagierte vor Ort, die die Dinge in die Hand nehmen. Aber wie lässt sich sicherstellen, dass auch andere Gehör finden? Und wie motiviert man sie dazu, sich einzubringen und mit anzupacken. Und wie finden unterschiedliche Gruppen zusammen? Es hat sich gezeigt: Oft braucht es Orte, die Menschen sichtbar machen und ihnen Freiheit und Austausch ermöglichen.

3. Vernetzung
Ob der lokale Verein, der sich mit anderen vor Ort vernetzt oder Demokratie-Initiativen, die sich auf regionaler Ebene austauschen: Vernetzung ist an vielen Stellen zu beobachten. Gleichzeitig stellt sich auch immer wieder die Frage, wie die Vernetzung am besten organisiert werden sollte. Was sind die Themen? Wen müssen wir zusammenbringen? Welche (hauptamtlichen) Strukturen braucht es? Mit der richtigen Form der Vernetzung lässt sich viele gewinnen: Gemeinsame Ideen und gebündelte Kräfte bei der Umsetzung. Darüber hinaus merkt man, dass es auch andere gibt, die am gleichen Strang ziehen.

Olaf Ebert und Sophie Leins von der Stiftung Bürger für Bürger aus Halle zogen ein Fazit:

"Fest steht: Wir alle haben in dem virtuellen BarCamp einiges gelernt. Ein digitales Dorf bietet viele Möglichkeiten, die andere Online-Formate nicht haben. Und es macht vor allem Spaß. Ein wenig Aufwand macht es zwar, aber der lohnt sich.
Auch inhaltlich war es lehrreich.
Die diskutierten Themen bestärken uns darin, dass wir mit dem Netzwerkprogramm "Engagiertes Land", das wir 2021 mit einer Pilotphase starten, auf dem richtigen Weg sind: Denn viele der aufgeworfenen Fragen lassen sich gemeinsam besser beantworten: Ob im Netzwerk für Engagement und Beteiligung vor Ort oder im Austausch mit anderen Gemeinschaftsinitiativen, die Engagement auf dem Land unterstützen wollen. Und einige Anregungen zur Beantwortung der Fragen hat das BarCamp bereits geliefert."


Quelle: Website Engagierte Stadt
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