Stadt Hannover geht pragmatisch mit Zuwendungen um

200416 Zuwendungen HannoverHannover, 16.04.2020. Um die Auswirkungen der Pandemie für freie Träger und Vereine abzumildern, hat sich die Stadtverwaltung für einen pragmatischen Umgang mit Zuwendungen entschieden.

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf praktisch alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Gerade aus dem Kreis der Vereine, Initiativen und freien Träger*innen, die Zuwendungen von der Landeshauptstadt Hannover erhalten, werden viele Sorgen an die Stadtverwaltung herangetragen. Diese hat sich zu für ein pragmatisches Vorgehen entschieden und dieses in sechs Leitlinien gefasst.

"Mit den Leitlinien bekommen unsere Partner*innen Sicherheit und müssen sich nicht auch noch um die städtische Unterstützung sorgen. Uns ist sehr wichtig, dass all die, die mit ihrer Arbeit das vielfältige Spektrum der städtischen Gemeinschaft gestalten und das auch in dieser Zeit mit viel Engagement und Fantasie und zum Teil ganz neuen digitalen Präsentationsformen fortsetzen wollen, Klarheit haben, wie es in der Krise für sie weitergeht – von Kulturschaffenden über den Sozial-, Senioren- oder Sportbereich bis zu den freien Träger*innen der Jugendhilfe, den Jugendverbänden und den vielen anderen Kooperationspartner*innen", unterstreichen Kultur-, Sozial und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf und Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski

Konkret hat die Stadtverwaltung folgende Leitlinien zum Umgang mit Zuwendungen entwickelt:

  1. Bereits ausgezahlte Zuwendungen für institutionelle Zwecke verbleiben bei den Zuwendungsempfänger*innen.

  2. Noch auszuzahlende Zuwendungen für institutionelle Zwecke werden an die Zuwendungsempfänger*innen ausgezahlt.

  3. Zuwendungen für Projekte oder Maßnahmen, die wie ursprünglich vorgesehen durchgeführt werden, können ausgezahlt werden beziehungsweise bei den Zuwendungsempfänger*innen verbleiben.

  4. Zuwendungen für Projekte oder Maßnahmen, die abweichend von der bisherigen zeitlichen Planung bis Ende 2021 in modifizierter Form (zum Beispiel als digitale Präsentation) oder zeitlich verschoben durchgeführt werden, können ausgezahlt werden beziehungsweise bei den Zuwendungsempfänger*innen verbleiben.

  5. Bereits ausgezahlte Zuwendungen für Projekte oder Maßnahmen, die bis Ende 2021 nicht durchführbar sind und auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt für eine modifizierte Maßnahmendurchführung benötigt werden, können in Höhe der für die Projektanbahnung verbrauchten Aufwendungen (wie Einladungen, Honorarvorauszahlungen, Kosten für Raumreservierungen, Kosten für erforderliche Absagen oder Stornierungen) bei den Zuwendungsempfänger*innen verbleiben.

  6. Zuwendungen für Projekte oder Maßnahmen, die bis Ende 2021 nicht und auch nicht modifiziert durchführbar sind, werden nicht ausgezahlt.

Für Rückfragen zu den Leitlinien stehen Ansprechpartner*innen bei der Stadt Hannover zur Verfügung.

Quelle: Website Stadt Hannover


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