Debatte um Finanzierung der Freiwilligendienste

191104 Leere TaschenOsnabrück, 04.11.2019. Im Rahmen eines "Politischen Cafés" haben Freiwilligendienstler/innen mit dem Bundestagsabgeordneten Mattthias Seestern-Pauly über fehlende Mittel diskutiert.

Jedes Jahr absolvieren etwa 80.000 junge Menschen Ihren Freiwilligendienst in Deutschland. 400 davon engagieren sich im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in den verschiedenen Einrichtungen des Bistums Osnabrück. Matthias Seestern-Pauly, Mitglied des Bundestages und Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher der FDP, stellte sich auf Einladung des Caritasverbandes und des Bistums Osnabrück jetzt den Fragen und Themen von Freiwilligendienstler*innen.

Die jungen FSJler*innen und BDJler*innen berichteten über ihre Arbeit in den Einsatzstellen und unterstrichen den Nutzen des Dienstes für andere und sich selbst. "Das Jahr hat mir geholfen meinen Beruf zu finden", berichtete ein FSJler, der im vergangenen Jahr sein freiwilliges soziales Jahr in der Behindertenhilfe absolviert und nun eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger begonnen hat.

Im Bundeshaushalt sind für das Jahr 2020 aktuell weniger Mittel als im Jahr zuvor vorgesehen. "Im Vergleich zum Vorjahr stehen 50 Millionen Euro weniger zur Verfügung", erklärte Ann-Cathrin Röttger, Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste. Der stellvertretende Diözesancaritasdirektor Günter Sandfort und Caritas-Landessekretär Thomas Uhlen machten deutlich, dass diese Kürzungen am Bedarf der Einsatzstellen vorbei gehen. "Freiwilligendienste sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält", betonte Günter Sandfort die Relevanz der Dienste.

Am Ende des Treffens versprach Seestern-Pauly Forderungen mit nach Berlin zu nehmen und den Gesprächsfaden mit den beteiligten Akteuren bald wieder aufzunehmen.

Quelle: Website Caritasverband Osnabrück

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