Internationale Wochen gegen Rassismus in Osnabrück

210309 Symbol Internationale Wochen gegen RassismusOsnabrück, 10.03.2021. Unter dem Motto "Solidarität. Grenzenlos" finden auch in Osnabrück die bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Die Friedensstadt Osnabrück beteiligt sich in Kooperation mit verschiedenen Vereinen und Initiativen, Gewerkschaften, religiösen Einrichtungen, Verbänden und Einzelpersonen vom 15. bis 28. März 2021 mit vielfältigen Veranstaltungen und setzt dadurch ein deutliches Zeichen gegen Rassismus.

Besonders in diesem Jahr verdeutlichen die über 20 verschiedenen Veranstaltungsangebote, die von Workshops, Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen und Filmvorführungen bis hin zu Führungen und einer digitalen Chorprobe reichen, dass es mit vereinten Kräften und Zusammenhalt auch unter erschwerten Bedingungen wichtig und möglich ist, das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rassismus zu fördern, zu stärken und nachhaltiger zu machen.

Während des vierzehntägigen Zeitraums begleitet das Filmfest die Internationalen Wochen parallel mit dem politischen Kino, und der GEW Kreisverband Osnabrück-Stadt bietet ebenso parallel einen Blog zum Thema "Rassismus hat viele Gesichter" an.

Diverse Angebote und Workshops setzen sich mit dem Thema "Rassismus" auseinander:

  • Zum Beispiel die Aktion "Ohren und Augen auf gegen Rassismus" des Mädchenzentrums Osnabrück. Mit Digitalkameras und Smartphones ausgerüstet, wird sich medial, kreativ und aktiv mit dem Thema "Rassismus" beschäftigt.
  • Die Domschule Osnabrück möchte als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern mit der Aktion "My step to one world" auf eine Welt zusteuern, in der kulturelle und religiöse Unterschiede respektiert werden.
  • Das Gespräch über die europäische Asyl- und Migrationspolitik, das vom Caritasverband für die Diözese Osnabrück e. V. gemeinsam mit dem pax christi-Regionalverband Osnabrück/Hamburg angeboten wird. Auf Einladung der AG für politische Bildung im Bistum Osnabrück stellt die Publizistin Liane Bednarz in einem Vortrag die Netzwerke der rechten Christen vor.
  • Das Café Mandela bietet zum Thema "Diskriminierungen in der individuellen Alltagssprache" den Austausch an.
  • Ähnlich ist auch der Online-Workshop der Christliche Arbeiterjugend Osnabrück, bei dem über versteckte diskriminierende Sprachmuster diskutiert wird.
  • Bei der Podiumsdiskussion der Bahá´i-Gemeinde Osnabrück "Hürden überwinden – Zusammenkommen!" findet ein Austausch mit Vertretern aus Sport, Kultur, Politik, Religion und Bildung über ihre Erfahrungen mit Rassismus und praktische Ansätze der Begegnung von Rassismus statt. "Zur Schau getragen" ist der Titel einer Vortragsveranstaltung, die der Exil-Verein in dieser Reihe anbietet. Er klärt über Symbole, Codes und Marken der extremen Rechten auf.
  • Im Bereich der Literatur bieten die Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Lesung mit der Osnabrücker Autorin Maria Braig aus ihrem Buch "Die Asylentscheiderin" sowie eine Literaturnacht mit arabisch- und deutschsprachigen Gedichten und Geschichten des Vereins Deutsch-Syrischer Austausch.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten beachten, sich rechtzeitig über das Format der Angebote zu informieren und bei den Veranstaltern anzumelden. E-Mail-Adresse friedenskultur(at)osnabrueck.de

Quelle: Website Stadt Osnabrück



zurück

Symbol Schriftgröße Schrift kleiner Schrift größer

Programme

Versicherungsschutz im Ehrenamt

Kompetenzn_mini_70Engagiert in Niedersachsen –
der landesweite Kompetenznachweis über ehrenamtliche Tätigkeit

Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (SPN)
Beratung und Unterstützung für ältere Menschen

Selbsthilfe
Unterstützung des freiwilligen Engagements im Selbsthilfe-
bereich

Mehrgenerationenhäuser
Lebendiges und generations-
übergreifendes Miteinander