25. Mehrgenerationenhaus geht in Esens an den Start

Hannover, 10.02.2006. Das 25. Mehrgenerationenhaus entsteht in der Samtgemeinde Esens im Landkreis Wittmund. "Das ist ein Meilenstein. Damit haben wir die Hälfte der für diese Legislaturperiode geplanten 50 Mehrgenerationenhäuser in Betrieb", sagte die Niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann.

Träger des Mehrgenerationenhauses ist der AWO-Kreisverband Wittmund e.V.. Tatkräftige Unterstützung erhält das Vorhaben von der Stadt und dem Seniorenrat der Samtgemeinde Esens. "Die Mehrgenerationenhäuser sind offene Tagestreffpunkte für Jung und Alt. Sie sollen dazu beitragen, dass die Generationen besseren Kontakt zueinander bekommen, füreinander Verständnis entwickeln und miteinander neue Aktivitäten ausprobieren", beschreibt die Ministerin die Zielsetzung. Die Eröffnung erfolgt in Kürze.

1525_LTMehrgenerationenhäuser ergänzen und bereichern die örtliche Infrastruktur. Träger können Kommunen, Vereine oder Verbände sein. Gefragt sind vor allem Eigeninitiative, Hilfe zur Selbsthilfe und freiwilliges Engagement aller Altersgruppen. "Die Bedürfnisse und Ideen vor Ort können in idealer Weise miteinander verknüpft werden. Viele Menschen aller Altersgruppen sind bereit, sich freiwillig für andere zu engagieren. In den Mehrgenerationenhäusern ist das Wissen und die Erfahrung von Älteren ebenso gefragt wie die Ideen und Einsatzbereitschaft von Jüngeren", so Mechthild Ross-Luttmann.

Das Land Niedersachsen beteiligt sich an der Finanzierung für jedes Mehrgenerationenhaus mit rund 40.000 Euro pro Jahr für eine feste Personalstelle sowie für Honorar- und Sachmittel. Die Förderung ist auf maximal fünf Jahre begrenzt. Außerdem bietet das Sozialministerium den Trägern eine Fachberatung an.

Ein Mehrgenerationenhaus in der Samtgemeinde Esens bedeutet für den strukturschwachen Raum im Landkreis Wittmund eine Bereicherung der öffentlichen Angebote, die allen Altersgruppen zugute kommen soll. Die Stadt Esens macht sich sehr für das Vorhaben eines Mehrgenerationenhauses stark und stellt dafür das Gebäude der ehemaligen Kurverwaltung zur Verfügung. Das Gebäude liegt zentral und ist gut erreichbar, die Räumlichkeiten sind groß, hell, vielseitig und freundlich. Neben einem offenen Café bieten sich viele Aktivitäten an, zum Beispiel Hausaufgabenbetreuung, Eltern-Kind-Gruppen, Frauentreffen, PC-Schulungen, Handwerksgruppen sowie Beratung. Eine Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Institutionen vor Ort ist vorgesehen.

Im Interesse eines flächendeckenden Angebots ist in der Regel ein Mehrgenerationenhaus pro Landkreis oder kreisfreier Stadt vorgesehen. 23 konkrete weitere Anträge und über 250 Anfragen liegen dem Sozialministerium vor. Die folgenden Einrichtungen werden bereits vom Sozialministerium unterstützt:

Nachbarschaftstreff KOMM e.V. Nordstemmen (Landkreis Hildesheim), Verein Mobile in Pattensen (Region Hannover), Haus der Begegnung des DRK Wildeshausen (Landkreis Oldenburg), Amtshaus Westen, Gemeinde Dörverden (Landkreis Verden), Geschwister-Scholl-Haus, Caritasverband Lüneburg (Stadt Lüneburg), Frauentreff Mütterzentrum Langenhagen (Region Hannover), Mütterzentrum Braunschweig (Stadt Braunschweig), Deutscher Kinderschutzbund (Landkreis Gifhorn), Interessengemeinschaft gesundes Leben IGEL in Barnstorf (Landkreis Diepholz), Mütterzentrum Hameln (Landkreis Hameln-Pyrmont), Familienzentrum Dannenberg (Landkreis Lüchow-Dannenberg), Mütterzentrum Hannover-Döhren (Stadt Hannover), Mehrgenerationenhaus "Sieben Eichen" der Kirchengemeinde Osternburg (Stadt Oldenburg), VAMV-Ortsverband Seesen (Landkreis Goslar), Mehrgenerationenhaus "Rosenhof Peine" in Peine (Landkreis Peine), Mehrgenerationenhaus "Schaumlöffel" in Stuhr (Landkreis Diepholz), Familienzentrum in Uslar (Landkreis Northeim), Kath. Familienbildungsstätte Osnabrück (Stadt Osnabrück), Mehrgenerationenhaus "Worthmannshoff" in Waffensen (Landkreis Rotenburg), Mehrgenerationenhaus "Burgmannshof" Horneburg (Landkreis Stade), Haus der Generationen e.V. Stolzenau (Landkreis Nienburg), Mehrgenerationenhaus "Senfkorn" in Emlichheim (Landkreis Grafschaft Bentheim), Frauenräume in Celle (Stadt Celle) und Familienzentrum "Pusteblume in Berge" (Landkreis Osnabrück).

Das Konzept des Mehrgenerationenhauses finden Sie unter dem Stichwort "Familie" im Internet unter www.ms.niedersachsen.de.
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