Gerlinde Freyberg erhält Lukas-Ehrenamtspreis der Diakonie in Niedersachsen

170412 Gerlinde FreybergWunstorf/Hannover, 12.04.2017. Frau Freyberg arbeitet seit Jahren in der Kinder- und Hausaufgabenbetreuung. Sie engagiert sich darüber hinaus seit 1996 im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf.

Die erste Preisträgerin des Lukas-Ehrenamtspreises der Diakonie in Niedersachsen engagiert sich seit 1992 in der Tschernobyl-Hilfe und seit 1996 im Arbeitskreis Asyl und Integration, einer Initiative der Diakonie im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Dort arbeitet Frau Freyberg seit Jahren in der Kinder- und Hausaufgabenbetreuung und in der Nähgruppe für Frauen. Bis heute begleitet sie verschiedene Familien bei alltäglichen Fragen, um vor allem die Kinder beim Zurechtfinden in der deutschen Kultur zu unterstützen.

Seit 1997 organisiert Frau Freyberg die Hausaufgabenbetreuung in der Albert-Schweitzer-Schule, 2003 übernahm sie auch die Verantwortung für einen neu eingerichteten Deutschkurs für Frauen. Gerlinde Freyberg repräsentiert den Arbeitskreis Asyl & Integration seit 2008 als Sprecherin auch in der Öffentlichkeit, der mittlerweile mit ca. 100 Ehrenamtlichen in der Region ein Netzwerkpartner für Bürgerinnen und Bürger und Menschen mit Migrationshintergrund geworden ist.

Der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Dr. Christoph Künkel dankte Gerlinde Freyberg für ihr außergewöhnliches Engagement: "Sie haben gesehen, wo es etwas zu tun gab und einfach angefangen. In bester Weise haben Sie die Strukturen der Diakonie genutzt und in die Pflicht genommen, damit Menschen geholfen wird."

Der zum ersten Mal ausgelobte Lukas-Ehrenamtspreis der Diakonie in Niedersachsen ist mit 5.000 Euro dotiert und zeichnet jährlich eine Person für herausragendes und beispielgebendes ehrenamtliches Engagement aus. Der Name erinnert an den Evangelisten Lukas, dessen Werk auch das "Evangelium der Armen" genannt wird. Alle Mitglieder der Diakonie in Niedersachsen können Vorschläge für die Vergabe des Preises einreichen. Das Geld ist nicht für die ausgezeichnete Person persönlich bestimmt. Der oder die Preisträgerin ist berechtigt, einen diakonischen Verwendungszweck zu benennen, dem das Preisgeld zugute kommt.

"Jetzt können wir Projekte in Angriff nehmen, die auch mal etwas kosten. Mit dem Geld werden wir ein Willkommensfest feiern, eine Aktion fördern, in der Frauen Fahrrad fahren lernen können und unsere Hausaufgabenhilfe unterstützen," so Gerlinde Freyberg zu ihrer Auszeichnung.

Die Diakonie in Niedersachsen hat 570 Mitglieder und ist mit etwa 75.000 hauptamtlichen und geschätzten noch einmal so vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den unterschiedlichen Einrichtungen, Kirchengemeinden und diakonischen Projekten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Niedersachsen.

Quelle: Website Diakonie Niedersachsen

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