Freiwilligendienste aller Generationen stärken die Kommunen

Freiwilligendienste-aller-Generationen_KTBerlin, 26.01.2010. Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und kommunale Repräsentanten sind am 20. Januar 2010 in Bonn zusammengekommen, um sich über den Mehrwert bürgerschaftlichen Engagements in den Kommunen auszutauschen.

Zentrales Ergebnis ist: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann ein breites bürgerschaftliches Engagement den Kommunen großen Nutzen bringen. Deshalb sei es wichtig, das Programm "Freiwilligendienste aller Generationen" weiter auszubauen.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass gerade die Freiwilligendienste aller Generationen die Chance böten, bürgerschaftliches Engagement auf kommunaler Ebene zu intensivieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern.

Bürgerinnen und Bürger jeden Alters fänden die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten, sei es als Hausaufgabenhilfe in der Schule, in der Pflegebegleitung, Nachbarschaftshilfe oder als Trainerin oder Trainer im örtlichen Sportverein. Konkurrenzsituationen seien aber zu vermeiden, der Schlüssel zum Erfolg läge vielmehr darin, bereits bestehende ehrenamtliche Strukturen weiter zu fördern und für die Freiwilligendienste aller Generationen bewusst Themenfelder zu wählen, wo Handlungsbedarf oder Defizite bestehen.

Denn: Eine lebendige, breit aufgestellte Engagement fördernde kommunale Infrastruktur könne ein gewichtiger Standortvorteil sein. Wenn Angebote und Passgenauigkeit stimmen, so die Erfahrungen der Anwesenden, würden Bürgerinnen und Bürger gerne mitwirken.

Das Miteinander von Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Freiwilligen wirke für alle bereichernd. Die Organisation günstiger Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement gehöre zur Daseinsvorsorge. Dabei könnten gerade in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen von Kommunen auch Effizienzgewinne beachtlich sein.

Die Begrüßung von Neugeborenen in einer Stadt durch Freiwillige in enger Kooperation mit dem Jugendamt ließe sich zum Beispiel als präventive Jugendhilfearbeit fassen. Ein verlässliches Netz von Nachbarschaftshilfe und Pflegebegleitung könnte dem Grundsatz "ambulant vor stationär" Schubkraft geben.

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