Point Academy - eine JuLeiCa-Fortbildung

Osnabrück, 09.09.2004. Die Point Academy möchte für alle Fortbildungsangebote schaffen, die im Bistum Osnabrück in der Offenen Jugendarbeit aktiv sind.

Das Bistum Osnabrück geht im Bereich der offenen Jugendarbeit neue Wege. "point-academy" heißt das neu entwickelte Projekt, dass sich zum Ziel gesetzt hat, durch gezielte Qualifikation von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der der offenen Jugendarbeit neue Standards in diesem Feld der kirchlichen Jugendarbeit zu setzen.
Das Konzept wurde gemeinsam vom Diözesanjugendamt des Bistum Osnabrück, der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth und dem BDKJ-Diözesanverband im Bistum Osnabrück entwickelt und umgesetzt.

 

Im Bistum Osnabrück spielt die offene Jugendarbeit in vielen Kirchengemeinden und Jugendverbänden eine wichtige Rolle und ist Teil der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort. Es gibt ca. 130 Offene Jugendtreffs, Teestuben oder andere offene Jugendangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Diözese. Diese offenen Jugendangebote werden mit Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter in den Kirchengemeinden und Jugendverbänden fast ausschließlich durch ehrenamtliche Jugendliche und junge Erwachsene getragen.

 

814_LT"Aufgrund der schnellen gesellschaftlichen Veränderungen und den daraus folgenden Umbrüchen für viele Jugendliche in unserer Gesellschaft, kommen ganz neue Herausforderungen auf die ehrenamtlichen Teams in den offenen Treffs vor Ort und auf die hauptamtlichen MitarbeiterInnen in den Kirchengemeinden zu.", so Marcus Drees, Diözesanbeauftragter für die Offene Jugendarbeit im Bistum Osnabrück.

 

Die "point-academy" richtet sich mit 4 Veranstaltungen an hauptamtliche MitarbeiterInnen und an Multiplikatoren in der Offenen Jugendarbeit. Die Veranstaltungen beschäftigen sich gezielt mit Themenschwerpunkten der kirchlichen offenen Jugendarbeit, die eine intensive fachliche Auseinandersetzung mit den Themen "Diakonische Jugendarbeit", "Suchtprävention", "Gewaltprävention" und "Offene Jugendarbeit im ländlichen Raum" ermöglichen.

 

Des Weiteren gibt es für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in den Jugendtreffs vor Ort ein Modulsystem, bestehend aus 5 Veranstaltungen sowie einer kompakten Jugendleiterschulung. Beide Veranstaltungsblöcke beschäftigen sich ebenfalls mit den spezifischen Inhalten der Offenen Jugendarbeit wie z.B. eine Einführung in das Arbeitsfeld "Offene Jugendarbeit", Erlebnispädagogik, Deeskalation von Gewalt und Rassismus, Öffentlichkeitsarbeit und Medienpädagogik. Beide Stränge führen nach erfolgreicher Teilnahme zum Erwerb der Jugendleitercard (JULEICA), die die entsprechende Qualifikation nochmals deutlich macht.

 

Einen wichtigen Stellenwert im Rahmen des Projektes nimmt die Vernetzung mit anderen Trägern der offenen Jugendarbeit vor Ort ein. "Die Angebote der "point-academy" richten sich nicht nur an MitarbeiterInnen aus den Kirchengemeinden des Bistums Osnabrück, sondern möchten auch MitarbeiterInnen und ehrenamtliche Jugendliche aus kommunalen Projekten und anderen Initiativen der offenen Jugendarbeit ansprechen. Uns geht es mit dem Projekt auch um die Schaffung von möglichen Netzwerken in der offenen Jugendarbeit vor Ort" so Drees.

 

Der Start des Projektes wird mit der Eröffnungsveranstaltung "Um Gottes Willen?! Diakonische Jugendarbeit als Handlungsfeld der Jugendpastoral" eingeläutet. Eröffnet wird die point-academy von Herrn Generalvikar Theo Paul. Als Referent konnte Herr Prof. Haslinger von der Theol. Fakultät Paderborn gewonnen werden.

 

Weitere Informationen zum Projekt "point-academy" gibt es bei dem Diözesanbeauftragten für Offene Jugendarbeit im Bistum Osnabrück, Marcus Drees unter Tel.0591/ 96620226 oder im Internet unter www.point-academy.de.

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