"Ja zum Ehrenamt - und zur sozialen Spende!"

Berlin, 24.09.2004. Die Deutsche BP AG startet ein in Deutschland bislang einzigartiges Programm zur Förderung des sozialen Engagements ihrer Mitarbeiter außerhalb des Unternehmens.

Die Deutsche BP AG unterstützt durch ein neues Konzept künftig bürgerschaftliches Engagement ihrer Mitarbeiter. Neben der Verdopplung von Mitarbeiter-Spenden für gemeinnützige Organisationen durch BP werden auch ehrenamtliche Tätigkeiten belohnt. Gezielte Programme schulen darüber hinaus die sozialen Kompetenzen für den Management-Nachwuchs.

Anlässlich der am 24. September beginnenden "Woche des bürgerschaftlichen Engagements" in Deutschland hebt BP als einer der Hauptsponsoren die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Engagements hervor. Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender der deutschen BP: "BP ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Deswegen
sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter für soziales Engagement: Wir ermuntern sie aktiv, an unserem Programm teilzunehmen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen."

831_LTDas neue BP Programm für bürgerschaftliches Engagement gliedert sich in drei Stufen:

1. In einem ersten Teil unterstützt und fördert BP alle rund 9.500 Mitarbeiter bei gemeinnützigen Tätigkeiten. Dafür stellt BP Geld zur Verfügung, das auf verschiedenste Weise sozialen Institutionen zu Gute kommt. So erhöht BP Mitarbeiterspenden an soziale Institutionen um den gleichen Betrag und verdoppelt somit die Spendensumme. Auch
wenn ein Mitarbeiter über Dritte Spenden für eine Organisation sammelt, d. h. Spender wirbt, zahlt BP eine zusätzliche Summe. Das Konzept geht sogar noch weiter und honoriert den ehrenamtlichen Zeitaufwand der Mitarbeiter für gemeinnützige Organisationen. Die vom Unternehmen dafür gespendete Summe ist abhängig von der aufgebrachten Stundenzahl.

2. BP startet in einer zweiten Stufe eine Personalentwicklungsmaßnahme, bei der junge Managerinnen und Manager
ein einwöchiges Praktikum bei einer sozialen Institution absolvieren. Dabei handelt es sich um ein einjähriges Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Kölner Freiwilligen Agentur. Die jungen Führungskräfte sollen dabei unmittelbare Eindrücke aus einem sozialen Umfeld gewinnen, das ihnen sonst fremd
bliebe. Dadurch sollen sie die Notwendigkeit bürgerschaftlichen Engagements für unsere Gesellschaft erkennen und die Arbeits- und Denkweisen von gemeinnützigen Organisationen besser verstehen.

3. BP beabsichtigt in einer dritten Stufe die Gründung einer Akademie für Ehrenamtliche und kleinere gemeinnützige Organisationen, die vom nächsten Jahr an in Zusammenarbeit mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) spezielle Trainingsprogramme für gesellschaftlich tätige Menschen anbieten wird. Hier sollen vor allem die zumeist vorhandenen Defizite im Kommunikationsbereich oder Rechnungswesen durch gezielte Schulungen beseitigt werden.

"Wir unterstützen das Konzept von BP zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ihrer Mitarbeiter ausdrücklich. Die Anreize zur aktiven Einbeziehung der Mitarbeiter sind beispielhaft und wir hoffen, dass diese impulsgebend auf andere Unternehmen wirken werden", erklärte Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrats des BBE.

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