Positive Bilanz für Programm "Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI)

Berlin, 11.04.2006. Rund 1000 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich in den vergangenen vier Jahren in EFI-Kursen für Projektentwicklung und -management im Freiwilligenbereich weiterqualifiziert. Als seniorTrainer/in haben sie bereits mehr als 3.000 ehrenamtliche Projekte aufgebaut oder beraten und begleitet.

"Wir brauchen Bürgerschaftliches Engagement heute mehr denn je. Angesichts der demografischen Herausforderung kommt dabei älteren Menschen eine zunehmend wichtige Rolle zu. Diese Generation verfügt nach der Berufs- und Familienphase über einen großen Schatz an Erfahrungswissen und Zeit. Dieses Potenzial gilt es, für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Das Modellprojekt EFI ist ein schönes Beispiel dafür", sagt Dr. Hermann Kues.
1593_LTDer Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verwies in seiner Ansprache zur Eröffnung der 5. Fachtagung "Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI) am 10. und 11. April in Berlin auf die sehr positive Bilanz des Modellprogramms: Rund 1000 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich in den vergangenen vier Jahren in EFI-Kursen für Projektentwicklung und -management im Freiwilligenbereich weiterqualifiziert. Als seniorTrainer oder seniorTrainerin haben sie bereits mehr als 3.000 ehrenamtliche Projekte aufgebaut oder beraten und begleitet. "Die im Rahmen des EFI-Programms qualifizierten Seniorinnen und Senioren sind verlässliche Partner und wichtige Impulsgeber für bürgerschaftliches Engagement in ihren jeweiligen Kommunen", betont Dr. Hermann Kues.

SeniorTrainer oder seniorTrainerinnen gründen und stärken freiwillige Initiativen im sozialen und gesundheitlichen Bereich, in der Jugend- und Bildungsarbeit, in Kultur und Musik, in Kirche und Religion, in Freizeit, Schule und Kindergarten, im Sport und Umweltschutz.

An der Fachtagung in Berlin beteiligen sich 230 Akteure des Modellprogramms, Entscheidungsträger aus Kommunen, Verbänden, aus Forschung und Wissenschaft aus dem In- und Ausland. In Foren und Podiumsdiskussionen tauschen sich die Fachleute über die Erfahrungen mit dem Modellprogramm aus. Ziel ist, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse das Modellprogramm in enger Abstimmung mit den Ländern und Kommunen weiter auszubauen und das Markenzeichen "seniorTrainer und seniorTrainerin" zu etablieren. Zahlreiche Bundesländer haben sich bereits an der Modellphase beteiligt und bauen nun mit eigenen Mitteln neue Standorte auf.

Informationen zu dem Modellprogramm: www.seniortrainer.de.

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