Strukturwandel des Ehrenamts

618_LTKarin Beher, Reinhard Liebig, Thomas Rauschenbach
2000, 327 S.
ISBN 3-7799-1406-9
Preis: 22,00 €

Inhalt:
Freiwilligenarbeit, bürgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe, Bürgerarbeit, altes oder neues Ehrenamt: Diese Begriffe kennzeichnen den unübersehbar gewordenen Orientierungsbedarf bei der Neuprofilierung des Ehrenamts. Für die Modernisierungsprozesse werden vor allem Veränderungen von Werten, Einstellungen und Motiven auf der Seite der tatsächlich oder potentiell Engagierten verantwortlich gemacht.

Diesen subjektzentrierten Ansätzen zur Erklärung des Wandels ehrenamtlichen Engagements setzt die vorliegende Studie die These vom Strukturwandel des Ehrenamts entgegen, indem sie die von Individuen losgelöste strukturelle Seite ins Zentrum rückt. Nicht die Ehrenamtlichen haben sich primär gewandelt, sondern die strukturellen Rahmenbedingungen, in denen gemeinwohlorientiertes Engagement heutzutage seinen Ausdruck findet.Vor diesem Hintergrund werden die Befunde empirischer Studien, theoretischer Erklärungen und zeitdiagnostischer Analysen erstmalig über verschiedene gesellschaftliche Bereiche, Organisationstypen und Personenmerkmale hinweg miteinander verbunden.

Dabei wird die These vom Strukturwandel des Ehrenamts exemplarisch anhand unterschiedlicher Bereiche und Lebenslagen geprüft: Wohlfahrtsverbände, Jugendverbände und das Ehrenamt im Sport werden in eigenen Teilstudien ebenso ins Blickfeld gerückt wie die Frage des gemeinwohlorientierten Engagements bei Frauen und älteren Menschen.

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