Jugendarbeit braucht mehr Geld

Hannover, 16.03.2004. Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. kritisiert die massiven Kürzungen für die Jugendarbeit im Landeshaushalt 2004. Drei Förderprogramme wurden neben anderem komplett gestrichen.

Am 06.03.2004 fand im Freizeitheim Stöcken die 27. Vollversammlung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. statt. Themen des Treffen waren die Jugendverbandsarbeit, Bildung und Schule.

Prof. Dr. Richard Münchmeier (FU Berlin) machte in seinem Referat zum Thema "Alle reden von Bildung - wir bilden! - Jugendverbände vor den Herausforderungen der aktuellen Bildungsdebatte" deutlich, dass die Jugendverbandsarbeit aus der deutschen Bildungslandschaft nicht wegzudenken ist.

Um so stärker kritisierte die Versammlung die massiven Kürzungen für die Jugendarbeit im Landeshaushalt 2004. Drei Förderprogramme, die Förderung von Freizeit- und Erholungsmaßnahmen, die Erstattung von Verdienstausfall und das Programm strukturschwache Gebiete wurden neben anderem komplett gestrichen.

Auch angesichts der bildungs- und gesellschaftspolitischen Bedeutung kommt die Vollversammlung zu dem Schluss: Jugendarbeit braucht mehr und nicht weniger Förderung. So konnte die OECD feststellen, dass 70% der Bildungsprozesse außerhalb der Schule statt finden. Im außerschulischen Bereich spielt somit die Jugendarbeit als zentrales Übungs- und Erfahrungsfeld eine bedeutende Rolle.

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