"Civil Academy" für junge Freiwillige gegründet

Berlin, 21.06.2005. Eine bürgerschaftliche Akademie ("Civil Academy") zur Qualifizierung freiwillig engagierter junger Menschen haben das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und das Energieunternehmen Deutsche BP AG in Berlin gegründet.

Das Pilotprojekt "Civil Academy", das Anfang Juni seine Arbeit aufnahm, soll junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren fördern, die pfiffige Ideen für ein Engagement in der Gesellschaft haben. Sie können sich um Stipendien für ein Akademieprogramm bewerben, das Themen wie Projektmanagement, Finanzen oder Öffentlichkeitsarbeit umfasst. Das Besondere an dem Pilotprojekt ist, dass in den Seminaren das Wissen aus der Wirtschaft und dem gemeinnützigen Bereich zusammen geführt wird. So profitieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Projekte von vielfältigen Kenntnissen und Erfahrungen.

1170_LT"Mit dem Projekt der Civil Academy beschreiten BP und BBE neue Wege", sagt Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrates im BBE. "Ein Wirtschaftsunternehmen und ein zivilgesellschaftliches Netzwerk entwickeln und realisieren gemeinsam und auf Augenhöhe eine Projektidee, die allen zugute kommt."

Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender Deutsche BP AG, betont: "BP liegt viel daran, durch solche Projekte und diese besondere Zusammenarbeit mit der Bürgergesellschaft Impulse für eine langfristige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu geben und das gesellschaftliche Umfeld, in dem wir tätig sind, zu stärken. Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ist dabei kein Selbstzweck, sondern trägt langfristig auch dazu bei, unser Kerngeschäft besser durchzuführen."

Bewerben können sich junge Menschen mit Projektideen aus allen Bereichen gesellschaftlichen Engagements, zum Beispiel Soziales, Kultur, Umwelt oder Sport. Die Ideen sollten innovativ sein, Potential für einen positiven Beitrag für die Gesellschaft besitzen und der Wille zur realen Umsetzung der Projekte sollte erkennbar sein. Die Auswahl der 25 Stipendiatinnen und Stipendiaten trifft eine hochkarätige Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Akademieprogramm umfasst drei aufeinander aufbauende Kurswochenenden im Herbst, an denen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Projekte konkretisieren und weiter entwickeln können. Sie werden von Tandem-Teams aus BP-Mitarbeitern und Referenten aus dem zivilgesellschaftlichen Umfeld begleitet.
BP und BBE haben gemeinsam an der Entwicklung und Umsetzung des Pilotprojektes gearbeitet. Beide bringen Ressourcen wie Personal, Know-How und Netzwerke ein. BP trägt die Kosten des Projektes.

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) umfasst bundesweit 170 Verbände und Organisationen aus Non-Profit-Bereich, Bürgergesellschaft und Arbeitsleben, ferner Firmen, Ministerien und kommunale Institutionen.

Weitere Informationen zur "Civil Academy" und zu den Bewerbungsmodalitäten gibt es unter www.b-b-e.de.

Projektleiterin Vera Fischer steht für weitere Informationen unter der Telefon-Nr. 030 / 39 49 46 62 zur Verfügung.

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