Niedersächsische Ehrenamtskarte im Landkreis Osterode ausgegeben

Ehrenamtskarte_KTOsterode, 02.10.2008. Insgesamt 61 langjährig ehrenamtlich Aktive aus dem Landkreis Osterode erhielten im Rahmen einer Feierstunde ihre Ehrenamtskarte überreicht.

"Ohne ihr persönliches Engagement würde unsere Gesellschaft in vielen Bereichen nicht funktionieren", stellte Ute Dernedde von der Freiwilligen Agentur des Paritätischen in ihrer Begrüßung fest. Gemeint waren langjährig ehrenamtlich Aktive aus dem Landkreis, denen bei einer Feierstunde in der Aula der BBS II in Osterode die ersten 61 Ehrenamtskarten verliehen wurden.

2295_LTBei der Initiative des Landes Niedersachsen handelt es sich, erläuterte Peter Kieslich von den Ehrenamtslotsen (elfen) um eine neue, attraktive Form der Auszeichnung für herausragendes soziales Engagement, das Menschen hilft – jeden Tag und überall. Kieslich dankte Landkreis und Stadt Osterode, die die Einführung vor Ort vorangetrieben, sowie den Sponsoren und Vergünstigern, die die Veranstaltung erst ermöglicht und für ein interessantes Angebot gesorgt hätten.

Diese moderne Art der Würdigung, erklärte die Staatssekretärin des Niedersächsischen Sozialministeriums, Dr. Christine Hawighorst, solle die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer für ihren unermüdlichen Einsatz belohnen, aber auch die Öffentlichkeit auf ihre Leistungen aufmerksam machen und dem Ehrenamt einen weiteren Schub geben. Dr. Hawighorst lobte das tolle Engagement im Landkreis Osterode, das in seiner Vielfalt beeindruckend sei.

Die ehrenamtliche Aktivität ist eine Stärke des ländlichen Raums, betonte Landrat Bernhard Reuter als Schirmherr der Veranstaltung. Und die vielen engagierten Menschen im Kreis betrachte er mit besonderem Stolz. Sein Dank ging an die Freiwilligen Agentur und die elfen, die sich gemeinsam als Büro für Bürgerengagement für die Koordination verantwortlich zeichnen.

Die Ehrenamtskarte ist eine Auszeichnung und soll auch so verstanden werden, hob Osterodes Bürgermeister hervor, für jahre-, teilweise jahrzehntelanges Engagement zugunsten anderer Menschen, unserer Gemeinschaft, unserer Stadt. Nicht Zuschauer und Nörgler, sondern Mittäter würden gebraucht, forderte er hinsichtlich seiner Vision von einer lebendigen Bürgerstadt.

Es solle ein kleiner Ausgleich für das Opfern kostbarer Zeit im Sinne des Gemeinwohls sein, beschrieb Jörg Müller von Müller&Gabriel die Intention der Vergünstiger, Ehrenamtskarteninhabern Vorteile zu gewähren. Er hofft, dass sich weitere Anbieter aus der Region anschließen werden. Da Engagement laut Ehrenamtslotsin Doris Gronwald, Spaß machen kann und darf, beschloss der Auftritt des Kabarettisten Ingmar Jochem nach der Verleihung der Ehrenamtskarten die Feier.

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