Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe ausgeschrieben

180123 Hertie-StiftungBerlin, 23.01.2018. Mit dem Engagement-Preis würdigt die Hertie-Stiftung Aktionen von Einzelpersonen oder Selbsthilfegruppen zugunsten neurodegenerativ oder MS-Erkrankter.

Eine chronische Erkrankung wie z.B. Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson, stellt die Betroffenen vor emotionale und praktische Herausforderungen, die im Austausch mit anderen oft besser bewältigt werden können. Aktivitäten von und mit Gleichgesinnten helfen vielen dabei, neuen Mut zu fassen und den Alltag besser zu bewältigen. Unsere Gesellschaft lebt vom Miteinander und von Vorbildfunktionen einzelner. Wir möchten daher Menschen belohnen, die sich mit Zeit, Geld, Kreativität und einer Menge persönlichem Einsatz für andere einsetzen.

Mit dem Engagement-Preis würdigt die Stiftung Aktionen von Einzelpersonen oder Selbsthilfegruppen zugunsten neurodegenerativ oder MS-Erkrankter. Die Aktivitäten sollen möglichst kreativ, ungewöhnlich oder durch einen besonderen Zusammenschluss von unterschiedlichen Menschen geprägt sein. Die Größe des Projekts ist dabei weniger entscheidend als der Einsatz der Akteure.

Direktlink: Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2018

Unter den bisherigen Preisträgern ist z.B. eine Journalistin, die einen MS-Podcast produziert. Oder eine Gruppe IT-Studenten, die gemeinsam mit Parkinson-Erkrankten ein trainierendes Videospiel entwickelt hat. Prämierte Aktionen schauen über den Tellerrand, machen anderen Betroffenen Mut, bauen Vorurteile ab und schaffen idealerweise Aufmerksamkeit.

Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe wird bereits seit fast 30 Jahren verliehen und ist eines der ältesten Projekte der Stiftung im Bereich Neurowissenschaften. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird in der Regel auf mehrere Preisträger verteilt.

Quelle: Website Hertie-Stiftung

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