Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Mehrgenerationen-Projekte

Berlin, 26.03.2013. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Rahmen ihrer Demografiereise am 25. März  zwei Mehrgenerationen-Projekte besucht: das Mehrgenerationenhaus Dorflinde in Langenfeld (Bayern) und das gemeinschaftliche Wohnprojekt "WohnArt" in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Beide Projekte fördern das Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen und sind Teil der Demografiestrategie der Bundesregierung. Sie werden vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Rahmen ihrer Demografiereise am 25. März  zwei Mehrgenerationen-Projekte besucht: das Mehrgenerationenhaus Dorflinde in Langenfeld (Bayern) und das gemeinschaftliche Wohnprojekt "WohnArt" in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Beide Projekte fördern das Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen und sind Teil der Demografiestrategie der Bundesregierung. Sie werden vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich von beiden Projekten beeindruckt. Während ihres Besuchs im Mehrgenerationenhaus Dorflinde in Langenfeld sagte sie: "Man hat das Gefühl, hier in dieser Gemeinde ist das Leben dadurch lebenswert, dass Menschen anderen Menschen helfen und sie unterstützen".

In Bad Kreuznach, wo die Bundeskanzlerin das Projekt "WohnArt" besuchte, betonte sie: "Hier konnte ich besichtigen, wie Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und für sich Wohnraum entwerfen, genossenschaftlich teilen und sich füreinander verantwortlich fühlen".

Bundeskanzlerin Angela Merkel dankte den Bürgerinnen und Bürgern und wies auf die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen hin. Angesichts der demografischen Veränderungen in Deutschland seien immer wieder neue Ideen gefragt - wie in Langenfeld und in Bad Kreuznach.

Zusammenhalt von Alt und Jung

Die besuchten Mehrgenerationen-Projekte stehen unter dem Leitbild "Zusammenhalt von Alt und Jung". Damit wirbt die Bundesregierung durch die Förderung konkreter Projekte für eine neue Kultur gegenseitiger Hilfe, für freiwilliges Engagement und für ein gutes Miteinander der Generationen. Das im Programm "Wohnen für (Mehr)Generationen" vom Bundesfamilienministerium geförderte Projekt "WohnArt" umfasst 21 barrierefreie Wohnungen nebst Gemeinschafträumen für Veranstaltungen, geselliges Miteinander und aktive Freizeitgestaltung. Das Projekt liegt im Gebiet "Soziale Stadt" und unterstützt die Kommunikation sowie den sozialen Austausch der Menschen im Alltag.

Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

Das Mehrgenerationenhaus "Dorflinde" im fränkischen Langenfeld ist eines von bundesweit 450 Mehrgenerationenhäusern im gleichnamigen Aktionsprogramm des Bundes. Mehrgenerationenhäuser sind offene Begegnungsorte für Menschen aller Generationen und jeder Herkunft. Sie sind darauf ausgerichtet, die Vereinbarkeit von Familie beziehungsweise Pflege und Beruf zu stärken und es älteren Menschen zu ermöglichen, länger selbstbestimmt im gewohnten Umfeld zu leben. Die Häuser sind zentrale Anlaufstellen für Freiwilliges Engagement, ihre Qualifizierungs- und Bildungsangebote sind mit dem Ziel verbunden, den Zugang zum und die Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern.
Demografiestrategie der Bundesregierung

Die Mehrgenerationenhäuser und die gemeinschaftlichen Wohnprojekte sind Bestandteile der Demografiestrategie der Bundesregierung, die am 25. April 2012 verabschiedet wurde. In insgesamt neun Arbeitsgruppen sollen konkrete Maßnahmen und Vorhaben bearbeitet und die Ergebnisse auf regelmäßig stattfindenden Demografiegipfeln präsentiert werden. Das Bundesfamilienministerium hat die Federführung bei der Arbeitsgruppe A "Familie als Gemeinschaft stärken" und der Arbeitsgruppe C "Selbstbestimmtes Leben im Alter".

Unter dem Motto "Jedes Alter zählt" leistet die Bundesregierung einen Beitrag, um den veränderten Altersaufbau der Bevölkerung als Chance zur Gestaltung einer Gesellschaft für alle Generationen zu begreifen.   

Pressemeldung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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