"Vorbilder für die Gesellschaft und den Nachwuchs!"

Alfeld, 24.06.2005. "Die AWO Mitglieder sind Vorbilder für die Gesellschaft und den Nachwuchs", betonte der Schirmherr Henning Scherf beim Tag der AWO in Alfeld. Mitglieder und Interessierte freuten sich über ein buntes Programm.

"Die AWO Mitglieder sind Vorbilder für die Gesellschaft und den Nachwuchs", betonte der Schirmherr Henning Scherf beim Tag der Arbeiterwohlfahrt in Alfeld. Anlässlich des 85jährigen Bestehens der AWO in Stadt und Landkreis Hildesheim erinnerte der Bremer Bürgermeister und Träger der Marie-Juchacz-Plakette in seiner Ansprache an die Anfänge der Arbeiterwohlfahrt in den schwierigen Zeiten nach dem ersten Weltkrieg.

1174_LT"Engagement mit Herz und Verstand" unter diesem Leitspruch bietet der Wohlfahrtsverband heute vielfältige Dienste in der Region an. Das AWO-Herz ist auf den Fahrzeugen der Dienste, auf den Türschildern einer unserer Einrichtungen oder bei einer der zahlreichen Veranstaltungen deutlich zu sehen. Die AWO hilft in vielen Bereichen. Die AWO packt an, wo Hilfe gebraucht wird.

Am 11. Juni 2005 fand in Alfeld (Leine) in den Berufsbildenden Schulen (BBS) der diesjährige "Tag der AWO" zum 25. Mal statt. Niedersachsens bunteste Spielstadt kam ins Leinetal, mit dem Trike ging es durch die Alfelder Innenstadt. Im Schminkpavillon wurden Kleine und Große in Tiger, Löwen oder Mäuschen verwandelt. Rolf Petersen präsentierte eine kleine "Zaubershow".

Und natürlich mit dabei war auch "Onkel Erich´s Eisenbahn". Der 83jährige Erich Bedrin aus Söhlde engagiert sich seit über 42 Jahren für Kinder und Jugendliche und wurde nun von Hennig Scherf mit dem goldenen Ehrenzeichen des Verbandes ausgezeichnet.

Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten sich die Beratungsstellen und Einrichtungen der AWO vor: "Kinder sind unsere Zukunft" - Fragen zu Kindererziehung?, die Kindertagesstätten der AWO lieferten alles für Spiel und Spaß.

"Schweigen ist Silber, Reden ist Gold!", die Spezialisten für Sprachstörungen hören zu und geben Rat. "Der Mensch mit seinen körperlichen, seelischen, kulturellen Bedürfnissen und Fähigkeiten", die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen der AWO standen den Interessierten Rede und Antwort zu "Wohnen und Pflegen im Alter" und stellen Ambulante und Stationäre Angebote vor.

Im Zeichen des "Trialogs" stehen die Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die ehrenamtliche Arbeit der AWO Ortsvereine wurde vorgestellt. Rat und Hilfe gab es auch zu Themen wie u.a. Sprachstörungen, Verschuldung, Schwangerschaftskonflikte, Krebserkrankung, Chronischen Krankheiten, als Angehöriger von Suchtkranken und Suchtgefährdeten, als Mutter oder Vater mit Kindern, als Migrant, als Kurbedürftiger.

Das AWO-Jugendwerk stellte sich vor, denn "Ohne uns sieht die AWO alt aus!", sagt Kai Friedemann vom AWO-Kreisjugendwerk. Musik gab es live dazu von der beliebten Rock& Pop-Coverband aus der Hildesheimer Region.

Bei einem AWO-Quiz konnten die Besucher ihre Kenntnisse über die Arbeiterwohlfahrt von der Gründung durch Marie Juchacz bis heute unter Beweis stellen - die Ziehung der Gewinner nahm ebenfalls der Schirmherr Henning Scherf vor. Den ersten Preis, ein Wellness-Familienwochenende in Altenau gewann Olaf Tönnies aus Banteln, über eine kostenlose AWO-Mitgliedschaft für ein Jahr kann sich Karl Mävers aus Diekholzen freuen. Eine MarieJuchazc-Biografie erhielt Gerhard Klinke.

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