Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen gründet Verein

Hannover, 17.05.2011. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen hat einen Verein gegründet. Damit erhalten rund 60 Freiwilligenagenuren eine einheitliche Vertretung über den neuen LAGFA Niedersachsen e.V.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen hat einen Verein gegründet. Damit erhalten rund 60 Freiwilligenagenuren eine einheitliche Vertretung über den neuen LAGFA Niedersachsen e.V.

Bereits seit 2003 besteht die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Niedersachsen. Aus den ehemals acht Mitgliedern sind heute rund 60 geworden, die das bürgerschaftliche Engagement in Niedersachen fördern. Dies war für die Beteiligten Anlass genug, sich in einem eingetragenen Verein zusammenzuschließen.

"Wir wollen, dass bürgeschaftliches Engagement nachhaltig in Niedersachsen verankert wird", so Adalbert Mauerhof, Mitglied des neuen Vorstands. "Die LAGFA ist ein Forum des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung von Freiwilligenagenturen und Verbänden, die im bürgerschaftlichen Engagement tätig sind."

2999_LT_LAGFA_Vorstand

In den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurden neben Adalbert Mauerhof (Hannover), Ann-Katrin Schellhorn (Sarstedt) und Sandra Pragmann (Landkreis Rotenburg). Als Beisitzer wurden gewählt, Ulrich Freisel, Oliver Ding, Claudia Gerke, Heidi Bente, Gabriela Kaboth-Freytag, Valla Ehrhardt und Thorsten Mantz.

Aus den anfänglichen Vermittlungsagenturen, die Ehrenamtliche und Freiwillige bei der Suche nach einem für sie passenden Engagement unterstützen und als Anlaufstellen für Organisationen dienen, sind heute Entwicklungsagenturen geworden, die neue Formen und Projekte rund um das bürgerschaftliche Engagement entwickeln.

2999_LT_LAGFA_Abstimmung

Das Land Niedersachsen unterstützt die Arbeit der Agenturen vor Ort sowie die Geschäftsstelle der LAGFA. Als gemeinsames Projekt wurde in den letzten beiden Jahren bereits das Bundesprogramm "Freiwilligendienste aller Generationen" in Niedersachsen erfolgreich umgesetzt.

Die wichtigste zukünftige Aufgabe sehen die Verantwortlichen in der Vernetzung der unterschiedlichen Landesverbände zum Thema bürgerschaftliches Engagement. Außerdem ist die stärkere Zusammenarbeit mit der Freiwilligenakademie, den Mehrgenerationenhäuser und allen Verbänden, die sich mit dem Thema beschäftigen, geplant.

Ein starker Verein trägt dazu bei, dass Niedersachsen auch weiterhin in der Engagementbereitschaft im bundesrepublikanischen Vergleich an oberster Stelle (lt. Infratest) steht. Er fungiert außerdem als Interessenvertretung gegenüber Bund und Land.

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