Neuer Internet-Ratgeber für Elternvertreter

Hannover, 06.02.2004. "Zu einer lebendigen Schule mit eigenem Profil gehören nicht nur Schüler und Lehrkräfte, sondern sie braucht auch die Mitwirkung der Eltern", betont der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann. "Um die engagierte Arbeit interessierter Eltern zu unterstützen und zu befördern, ist ein neuer Internet-Ratgeber für Elternvertreter in Niedersachsen entwickelt worden", teilte Bernd Busemann heute in Hannover mit.

Die Informationen und praktischen Tipps, die in der Landeszentrale für politische Bildung erarbeitet wurden, gibt es unter der Adresse www.elternrat-niedersachsen.info.

Unter der Überschrift "Machen Sie mit im Elternrat der Schule Ihres Kindes" gibt Prof. Dr. Konrad Hartong (Osnabrück) Anregungen und praktische Beispiele für die Kooperation von Eltern, Schülern und Lehrkräften. Weitere Informationen ("Das sollten Sie wissen") können zu folgenden Themenfeldern abgerufen werden:

  • Die Vorgaben des Niedersächsischen Schulgesetzes für die Zusammenarbeit von Schule und Eltern.
  • Wissenswertes, wenn Sie sich für die Mitarbeit in der Elternvertretung entscheiden und wenn sie eine Wahl durchführen wollen.
  • Die Praxis der Arbeit im Elternrat in der Klasse und der Schule Ihres Kindes.
  • Alphabetisch geordnete Stichworte von A-Z. Hier lassen sich schnell Informationen zur Beratung über spezielle Probleme abrufen, die im Elternrat der Klasse oder Schule Ihres Kindes gelöst werden müssen. Sie finden zu jedem Stichwort ein praktisches Beispiel zur Zusammenarbeit von Elternvertretung und Lehrer der Klasse bzw. dem Kollegium der Schule.
  • Der Bereich Erlasse und Empfehlungen zur Elternarbeit bietet Links zu schure.de. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.
  • Weiterführende Materialien und Schaubilder geben ergänzende Informationen. Im Download-Bereich kann der Beitrag von Prof. Dr. Hartong als PDF heruntergeladen werden
  • FAQ: Hier sollen häufig gestellte Fragen beantwortet werden.
  • Eine Link-Liste ergänzt das Angebot für die Elternvertreter.

"Weil die Schule und ihre rechtlichen Regelungen in einem dynamischen Prozess stehen, ist der Informationsweg über das Internet gewählt worden. Auf eine gedruckte Veröffentlichung wird deshalb verzichtet. Das Internet bietet auch die Chance, auf häufig gestellte Fragen einzugehen. Sie werden von einem Redaktionsteam bearbeitet und beantwortet", erläuterte Busemann Das Informationspaket wolle keine Rezepte liefern. Es sei ein veränderbares und schnell zu aktualisierendes Angebot. "Es soll Anregungen und Hilfen aus der Praxis für die Praxis bieten. Ein Schulprofil zu entwickeln, bleibt Aufgabe der Elternräte der Klassen und des Schulelternrates sowie der Lehrer und des Schulleiters", so Busemann abschließend.

(Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium)

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