Selbsthilfepreis Niedersachsen: Fünf regionale Gruppen ausgezeichnet

190619 Logo Selbsthilfepreis NiedersachsenHannover, 19.06.2019. Zum 2. Mal haben die Ersatzkassen in Niedersachsen den Selbsthilfepreis verliehen. Der Umgang mit psychischen Erkrankungen stand in diesem Jahr im Fokus.

Die Ersatzkassen hatten landesweit Selbsthilfegruppen von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Angehörigen aufgerufen, sich um den Selbsthilfepreis zu bewerben. Gesucht wurden Preisträger, die sich durch eine besonders engagierte, kreative und erfolgreiche Selbsthilfearbeit auszeichnen. 27 Gruppen hatten an dem Wettbewerb teilgenommen.

Der erste Preis von insgesamt 1.200 Euro wurde an drei Gruppen vergeben:

  • Angst und Depression, Montagsgruppe (Braunschweig)
  • Irr(e)Wege in Hameln-Pyrmont für Menschen mit Schizophrenie/Psychose
  • Lichtblicke – Selbsthilfegruppe bei Depressionen, Panik- und Angstattacken sowie Suchtproblemen für Betroffene und Angehörige (Tespe/Landkreis Harburg)

Den zweiten Platz teilen sich zwei Selbsthilfegruppen und erhalten insgesamt ein Preisgeld von 700 Euro:

  • Die Mut-Willigen (Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen, Ängsten und Zwängen) (Springe/Region Hannover)
  • Bipolar Erfahrene (Peine)

Die Ersatzkassen möchten mit dem Preis das ehrenamtliche Engagement der Selbsthilfe würdigen und auch andere ermutigen, in der Selbsthilfe aktiv zu werden.

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann erklärte: "Ehrenamtlich tätige Menschen und Gruppen sind als Expertinnen und Experten in eigener Sache wichtige Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen. Als Partner der professionellen Hilfen übernehmen sie Verantwortung, regen Innovationen an und tragen zum Abbau von Missständen bei. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Expertise der Psychiatrie-Erfahrenen in unsere Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung einfließt. Ich gratuliere den von den Ersatzkassen ausgezeichneten Initiativen, die auf dem Gebiet der Selbsthilfe Menschen in schwierigen Situationen wertvolle Unterstützung geben."

Quelle: Website Selbsthilfebüro Niedersachsen

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