Bundespräsident Horst Köhler empfängt Bürgerstifter

2083_smallBerlin, 15.01.2008. Bundespräsident Horst Köhler hat zu Wochenanfang in Schloss Bellevue neun Vertreter von Bürgerstiftungen empfangen. In dem Gespräch unterrichtete sich der Bundespräsident über die Chancen und Potentiale ebenso wie über Herausforderungen und Probleme dieser "Stiftungen von Bürgern für Bürger".

Zugleich würdigte der Bundespräsident das Wirken der Bürgerstiftungen in Deutschland und sagte: "Das Gespräch hat mir gezeigt: Stifter von Bürgerstiftungen sind Menschen, die Verantwortung in ihrer Region, Gemeinde oder in ihrem Stadtteil übernehmen, sich kümmern und so viel für das gute Miteinander in unserem Land tun. Bürgerstiftungen sind eine Form gelebten Bürgersinns und ein sehr ermutigendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Ich freue mich darüber, dass es so viele und so gute Vorbilder gibt, die andere anstecken."

2083_bigDie Gesprächsteilnehmer von den Bürgerstiftungen aus Dresden, Düren, Frankfurt, Fürstenfeldbruck, Gütersloh, Hamburg, Ostfalen und Wismar informierten den Bundespräsidenten, wie sich Bürgerstiftungen heute erfolgreich in der Stiftungslandschaft behaupten. Sie berichteten aus der vielfältigen Projektarbeit und machten deutlich, dass Bürgerstiftungen über ihr Kapital hinaus vor allem auch Anlaufstellen bürgerschaftlichen Engagements "vor Ort" sind.

In den zehn Jahren seit den ersten Gründungen 1997 in Hannover und Gütersloh sind in Deutschland mittlerweile fast 150 Bürgerstiftungen mit einem Gesamtkapital von etwa 75 Millionen Euro entstanden; über 10.000 Bürgerinnen und Bürger sind bereits Bürgerstifter.

Mit diesen beeindruckenden Zahlen stehen die Bürgerstiftungen für eine Demokratisierung des Stifterbegriffs und der Stiftungsidee. Jeder Bürger, der seiner Heimat oder seinem unmittelbaren Lebensumfeld als Ernte eines Lebens dauerhaft "etwas zurückgeben möchte", kann dies als Bürger-Stifter tun.

Bürgerstiftungen stehen genauso wie für die Öffnung des Stiftungsgedankens auch für gemeinschaftlich zusammengetragenes Stiftungskapital, eine dezidiert regionale Fokussierung bei inhaltlich breitem Stiftungszweck und ein auf Zuwachs angelegtes Entwicklungskonzept wie für die ausdrückliche Ausrichtung auf Zustiftungen und Zuwendungen vieler Bürgerinnen und Bürger zu Lebzeiten oder als Vermächtnis.

Weitere Informationen:

Anke Pätsch
Pressesprecherin
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Haus Deutscher Stiftungen
Mauerstraße 93 | 10117 Berlin
Telefon (030) 89 79 47-27 | Fax -71
Anke.Paetsch@Stiftungen.org
www.Stiftungen.org

Katrin Kowark
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Haus Deutscher Stiftungen
Mauerstraße 93 | 10117 Berlin
Telefon (030) 89 79 47-77 | Fax -71
Katrin.Kowark@Stiftungen.org
www.Stiftungen.org

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