Interessenbekundungsverfahren für neues Bundesprogramm "Demokratie leben!" gestartet

Berlin, 30.09.2014. Bis zum 24. Oktober 2014 können Kommunen, Vereine und Initiativen Interessenbekundungen für die Teilnahme am neuen Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" einreichen.

Bis zum 24. Oktober 2014 können Kommunen, Vereine und Initiativen Interessenbekundungen für die Teilnahme am neuen Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" einreichen.

"Jene, die sich vor Ort engagieren, müssen wir unterstützen und sie in ihrer Arbeit stärken", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. "Wir werden die Zahl der geförderten Kommunen und Regionen von bisher etwa 170 auf rund 220 erhöhen." Gerade Kommunen in den westdeutschen Bundesländern werden aufgerufen, sich neu am Bundesprogramm zu beteiligen.

Zudem sind Initiativen und Vereine aufgerufen, Modellprojekte einzureichen, die sich gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit, Trans- und Homophobie richten oder im ländlichen Raum wirken. Gefördert werden auch Projekte, die zur Prävention von Radikalisierungsprozessen bei jungen Menschen beitragen, zum Beispiel im Bereich Islamismus, Ultranationalismus, Rechtsextremismus oder linker Militanz.

Schaffung nachhaltiger Strukturen geplant
Das neue Bundesprogramm löst ab dem 1. Januar 2015 die bisherigen Bundesprogramme TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN und "Initiative Demokratie Stärken" ab.

Es startet mit einer jährlichen Fördersumme von zunächst 30,5 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend investiert damit besonders in die Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und politisch motivierter Gewalt. Zur Verbesserung der Planungssicherheit sind alle Strukturförderungen, Projekte und Maßnahmen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren geplant.

Mehr Informationen zum Bundesprogramm sowie zum Interessebekundungsverfahren sind über die Internetseite www.demokratie-leben.de abrufbar.

Pressemitteilung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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