Bundesfreiwilligendienst: Stadt Braunschweig will weitere Stellen im Bereich der Kindertagesstätten schaffen

Braunschweig WappenBraunschweig, 25.10.2011. Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes gibt es bei der Stadt Braunschweig bereits 13 Stellen. Weitere 18 Stellen hat die Stadtverwaltung beim Bund für den Bereich der Kindertagesstätten jetzt beantragt.

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes gibt es bei der Stadt Braunschweig bereits 13 Stellen, die nahezu vollständig besetzt sind. Weitere 18 Stellen hat die Stadtverwaltung jetzt beim Bund für den Bereich der Kindertagesstätten beantragt.

Dies teilte heute der Fachbereichsleiter Norbert Winkler anlässlich der Aktionswoche "Bundesfreiwilligendienst – für meine Stadt" mit, zu der der Deutsche Städtetag aufgerufen hat, um das neue Angebot bekannter zu machen.

Bei den bereits bestehenden Stellen handele es sich um die Fortführung ehemaliger Zivildienststellen, erläuterte Winkler. Doch anders als die Zivildienstleistenden bisher könnten die sogenannten "Bufdis" auch pädagogisch arbeiten, ein großer Vorteil für die Einrichtungen und auch für die Absolventen selbst, weil sie gleich mehr Verantwortung erhielten und damit bessere Orientierung, ob sie später in diesem Berufsfeld arbeiten möchten.

Die 18 für die Kindertagesstätten beantragten Stellen gab es bisher nicht. Der Fachbereich habe sich entschlossen, sie einzurichten, eben weil die Freiwilligen eigenständiger arbeiten könnten und daher viel stärker eine Unterstützung für die Einrichtungen sein würden als das früher bei den Zivildienstleistenden der fall gewesen wäre. Er sei sehr zuversichtlich, so Winkler, dass auch für diese neuen Plätze, für die die Stadt in den kommenden Wochen eine Zusage des Bundes erwarte, schnell belegt sein werden. "Ebenso wie die Jugendzentren sind auch die Kitas attraktive Einrichtungen für einen solchen Freiwilligendienst."

Winkler lobte das Engagement junger Leute, die den Freiwilligendienst absolvierten. "Sie leisten einen Beitrag für die Allgemeinheit, deshalb ist es uns wichtig, dass der Einsatz in Stellen des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie für sie lehrreich ist und Chancen eröffnet, indem sie z. B. bereit Kontakte knüpfen können", sagte Winkler.

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich an Frauen und Männer, die Interesse an einer attraktiven und gemeinnützigen Tätigkeit in den Städten haben. Freiwillige werden vor Ort von einer Fachkraft betreut. Die Einsatzzeit beträgt in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate. Die Freiwilligen erhalten für ihren Dienst ein Taschengeld in Höhe von 330 Euro, behalten ihren Kindergeldanspruch und werden über die Stadt Braunschweig krankenversichert. Sie gewinnen Einblicke in städtische Einrichtungen und erwerben so wertvolle Kompetenzen für die weitere berufliche oder universitäre Ausbildung, die mit einem qualifizierten Zeugnis belegt werden können.

Der Bundesfreiwilligendienst ist zum 1. Juli an die Stelle des Zivildienstes getreten und soll in allen Städten Deutschlands eingeführt werden. Städte können, anders als zuvor im Rahmen des Zivildienstes, ein breiteres Angebot für Freiwillige eröffnen.

Ansprechpartner
Carola Haas, Telefon: (0531) 470-8529
Jörg Liewald, Telefon: (0531) 470-8405

Weitere Informationen finden Sie unter www.bundesfreiwilligendienst-stadt.de

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