Deutscher Engagementpreis lädt zur Teilnahme ein

gebengibtBerlin, 20.03.2009. "23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!" Die Kampagne "Geben gibt." ruft zusammen mit dem BBE die Bevölkerung dazu auf, Personen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Vereine oder Stiftungen für den Deutschen Engagementpreis als Teilnehmer vorzuschlagen.

Dieser Aufruf auf den Anzeigenmotiven der Kampagne "Geben gibt." soll ein klares Statement und Ansporn zugleich sein. Mehr als ein Drittel der Deutschen setzt sich bereits aktiv für das Gemeinwohl ein. Persönliche Anerkennung erfahren diese Menschen dabei vor allem im Rahmen ihres Engagements, die breite Öffentlichkeit aber nimmt eher selten davon Notiz.

Mit dem Deutschen Engagementpreis, den die Kampagne "Geben gibt." zusammen mit dem Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement (BBE) einmal jährlich verleihen möchte, soll sich dies ändern. Die Auszeichnung soll engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht geben und die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland nachhaltig ausbauen. Um die Nachhaltigkeit des Deutschen Engagementpreises zu gewährleisten, wird das BBE nach Ablauf der Kampagne die jährliche Preisverleihung fortführen.

Für den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht bewerben – stattdessen haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre "ganz persönlichen Heldenö für diese Ehrung vorzuschlagen. Bis zum 31. August 2009 ist dies sowohl per Postkarte als auch online auf dieser Webseite möglich. Alle Vorgeschlagenen werden persönlich benachrichtigt – die ersten 1.000 zusätzlich mit einem Geben gibt.-Pin beschenkt – und können dann ihrer Teilnahme am weiteren Auswahlverfahren zustimmen.

Die Jury des Deutschen Engagementpreises, besetzt mit Vertretern der Kampagne Geben gibt., des BBE sowie Experten für einzelne Engagementbereiche, vergibt die Auszeichnung in vier Kategorien. Sie spiegeln die vielfältigen Formen von Engagement in Deutschland wider. Neben den drei Bereichen Wirtschaft, Staat und Dritter Sektor, d.h. gemeinnützige Vereine, Organisationen und Initiativen, wird dem Engagement einzelner Personen eine eigene Kategorie gewidmet. Mit der fünften Kategorie, dem Publikumspreis, schließt sich dann der Kreis: Per Online-Abstimmung entscheidet die Bevölkerung, welches Engagement bzw. welches persönliche Vorbild sie für besonders auszeichnungswürdig hält. Nach dem Ende der Einreichungsfrist legt die Jury die Sieger in den Kategorien Wirtschaft, Staat, Dritter Sektor und Einzelperson fest und nominiert zudem zwanzig Projekte bzw. Personen zur Wahl des Publikumspreises.

Der rote Teppich für bürgerschaftliches Engagement wird schließlich Ende des Jahres ausgerollt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung werden die Gewinner mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet. Während die ersten vier Kategorien undotiert vergeben werden, erhält der Sieger des Publikumspreises 10.000 Euro für die Verwendung in einem konkreten Projekt sowie ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Schulungsangebot, das ihn bei der Weiterentwicklung seines Engagements unterstützen soll.

Weitere Informationen finden Sie in den Teilnahmebedingungen (PDF, 37KB).

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