Neues Programm ‚Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit´

Hannover, 30.06.2009. Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat auf das Programm ´Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit´ hingewiesen, das Anfang Juli startet. Dafür stehen im Jahr 2009 erstmalig insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung.

Geplant ist das Projekt auch in den nächsten beiden Jahren weiterzuführen. "Jugendliche, die ehrenamtlich tätig sind und in ihrer Freizeit etwas für andere machen, verdienen unsere Hochachtung. Ihr Engagement ist vorbildlich. Das Programm soll dazu beitragen, noch mehr junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern", so Ross-Luttmann.

Im Programmzeitraum können rund 500 Projekte gefördert werden. Damit kommt die Unterstützung mindestens 5.000 Jugendlichen in Niedersachsen und ihren Gruppen direkt zu Gute. Zum Förderbereich zählen Aktivitäten, mit denen eine positive Vorbildfunktion auch für andere Jugendliche ausgeübt wird. Wichtig ist, dass die Projekte von den Jugendlichen selbst konzipiert und umgesetzt werden.

Mit dem Programm soll die Zahl der ehrenamtlich engagierten jungen Menschen in Niedersachsen insgesamt erhöht werden. Um das zu erreichen, werden so genannte Mikroprojekte mit jeweils 2.000 Euro für experimentelle Projekte ehrenamtlich geführter Jugendgruppen gefördert. Für überregionale bzw. landesweite Aktivitäten können zusätzlich auch so genannte Makroprojekte entwickelt werden. Sie erhalten jeweils 10.000 Euro als Fördermittel.

Das Programm ist in vier Themenbereiche aufgeteilt, nach denen die Projekte ausgerichtet sein sollen: ‚Experimentelles´, ‚Bildung´, ‚Integration´ und ‚Visionen´.

Zielgruppen des Programms sind Jugendliche in ehrenamtlich geführten Jugendgruppen der im Landesjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände, in ehrenamtlich geführten Jugendgruppen der Sportjugend sowie in ehrenamtlich geführten Jugendgruppen anderer freier Träger.

Gefördert werden

  1. örtliche und regionale Untergliederungen der auf Landesebene als förderungswürdig anerkannten Jugendverbände sowie in bestimmten Fällen die Landesverbände selbst,
  2. Jugendeinrichtungen und -institutionen, die sich in Trägerschaft der unter Punkt 1 genannten Träger befinden,
  3. kommunale Jugendringe und vergleichbare Zusammenschlüsse von örtlichen Jugendgruppen.

Über eine beim Landesjugendring Niedersachsen e.V. eingerichtete Servicestelle wird das Förderprogramm koordiniert. Die Umsetzung und Abwicklung sowie die Vergabe der Projekte erfolgt ebenfalls dort. Ferner übernimmt die Servicestelle auch die inhaltliche Begleitung und Beratung der Projekte und bietet übergreifende Fortbildungen und Veranstaltungen an.

Weitere Informationen:

Landesjugendring Niedersachsen e.V.
Zeißstr. 13
30519 Hannover
0511 / 5194510
info@ljr.de
www.ljr.de

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