Integration und Qualifikation durch Billard - Innovatives Göttinger Projekt etabliert sich

Göttingen, 03.01.2006. Vor einem Jahr hatte Hendrik Henze, Vorsitzender der Sportjugend Göttingen, die geniale Idee, die gleich bei allen Beteiligten auf Gegenliebe stieß: Er gründete eine Billardliga für Göttinger Jugendeinrichtungen. Sein Ziel: "...die verschiedenen Jugendeinrichtungen zu verknüpfen und den Jugendlichen sogenannte Schlüsselqualifikationen durch Sport zu vermitteln".

Dass Billard Schlüsselqualifikationen vermitteln kann, wusste schon Albert Einstein, der sagte: "Billard ist eine anspruchsvolle Sportart, die neben physischer Kondition auch das logische Denken eines Schachspielers erfordert."

Da fast alle Jugendhäuser einen Billardtisch besitzen, lag es auf der Hand eine Billardliga zu gründen. Gleich im ersten Jahr wurde sie zu dem neuen Trend unter den Jugendlichen: Insgesamt 120 Jugendliche nahmen teil. Laut Henze konnten die Jugendlichen gar nicht genug bekommen: "Nach dem Finale wollten sie gleich wieder mit der Qualifikation für das nächste Turnier beginnen."

1476_LTAb dem 9. Januar beginnen nun in den Jugendhäusern (Maschmühle, Geismar Berg, Grone-Süd, Gartetalbahnhof, Holtenser Berg, Nikolausberg) sowie im Jugend-Migrations-Dienst und der Jugendvollzugsanstalt Leineberg die Qualifikationen für die größte Billardmeisterschaft Göttingens.


An der Billardliga kann jeder der folgenden Altersklassen teilnehmen: 12 bis 14 Jahre, 15 bis 17 Jahre und 18 bis 21 Jahre. Mit Hilfe eines Punktesystems wird die Punkteverteilung geregelt und die jeweils Besten der Jugendhäuser ermittelt. Diese Tabelle ist auf der Webseite der Billardliga zu sehen (www.billardliga.net) und wird nach jedem Spiel aktualisiert. Im April 2006 finden letzendlich die Billardmeisterschaften der jeweiligen Altersgruppen statt. Dort treffen die besten Spieler der einzelnen Jugendhäuser aufeinander. Die Besten des Turniers werden die Chance haben an einem eintägigen Billardseminar in Hannover teilzunehmen. Die drei Besten bekommen einen Pokal und einen Queu.

Doch dies ist nicht alles. Seit November diesen Jahres gibt es die so genannte Teamliga. Dabei treffen drei Spieler einer Altersklasse auf die eines anderen Jugendhauses. Untergeordnetes Ziel ist es, dass beste Jugendhaus der einzelnen Altersklassen zu ermitteln. Das übergeordnete Ziel ist es jedoch, dass die Jugendlichen durch Auswärtsspiele die anderen Jugendeinrichtungen und deren Jugendliche kennenlernen. Henze: "Die Jugendlichen gehen immer fair miteinander um und Spannung ist vorprogrammiert."

Ansprechpartner für alle Interessierten ist Hendrik Henze: 0 55 1/2 05 20 72, henze@ssb-göttingen.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.billardliga.net.

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